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Wirtschaft Hitze macht Durst auf kalte Getränke
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10:37 08.06.2016
Hat zurzeit viel zu tun: Katrin Dittmann (43), Schichtleiterin bei Güstrower Schlossquell. Quelle: Dietmar Lilienthal
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Güstrow

Die Getränkehersteller und auch Wasserwerke in Mecklenburg-Vorpommern haben zurzeit gut zu tun. Die anhaltend warmen Temperaturen heizen den Durst nach Mineral- und Leitungswasser an. Das Unternehmen Güstrower Schlossquell hat in der vergangenen Woche ein Plus von fast 25 Prozent zur Vorwoche verzeichnet, berichtet Geschäftsführer Maik Ramforth Wüllner. Vor allem der Verkauf der Sorten Güstrower Medium und Güstrower Naturelle sei mit „dem Temperaturanstieg explosionsartig nach oben geschnellt“.

Auch in den Wasserwerken werden zurzeit Spitzenwerte gemessen. 32 000 Kubikmeter täglich bringt die Eurawasser Nord, größter Wasserversorger in MV, an normalen Tagen zu mehr als 310 000 Einwohnern in Rostock und Umgebung. Am heißen Montag vergangener Woche sind es 39 560 Kubikmeter (rund 32 Millionen Liter) Trinkwasser gewesen – also fast 8000 Kubikmeter (acht Millionen Liter) mehr als gewöhnlich.

Die Bier-Hersteller im Land hoffen, dass die heißen Zeiten lang anhalten. „Eine längere warme Periode im Sommer und Frühherbst ist immer noch der beste Bierverkäufer“, sagt Peter Christian Gliem, Geschäftsführer der Hanseatischen Brauerei Rostock. Regionale Spezialitäten wie das Rostocker Pils und Rostocker Radler naturtrüb seien zurzeit besonders gefragt.

Kerstin Schroeder

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