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Wirtschaft Investitionsstau: Viele Straßenbrücken im Land kaputt
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05:40 10.03.2016
In MV gelten zehn Brücken als schlimme Sanierungsfälle. Prominentestes Beispiel ist die Petersdorfer Brücke auf der A 19. (Archivfoto) Quelle: Frank Hormann
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Rostock

Bröselnder Beton, rostende Stahlträger: Deutschlandweit verfallen Tausende Brücken und Überführungen auf Autobahnen und Bundesstraßen. Fast vier Millionen Quadratmeter müssten dringend saniert werden. Zurzeit sind laut Bundesverkehrsministerium etwa 2550 Brückenabschnitte in einem mangelhaften oder sogar ungenügenden Zustand.

Im Nordosten gelten zehn Brücken als schlimmste Sanierungsfälle. „Prominentestes Beispiel ist die Petersdorfer Brücke auf der A 19“, sagt Christian Pegel (SPD), Infrastrukturminister von MV. Seit November 2015 werden die beiden Teilbrücken saniert. Voraussichtlich im ersten Halbjahr 2017 werden wieder zwei Fahrstreifen je Richtung befahrbar sein. Bis Ende 2018 soll die Sanierung komplett abgeschlossen werden.

Investitionsstau in Höhe von mehr als 300 Millionen Euro

Pegels Ministerium führt eine ständig aktualisierte Prioritätenliste für alle Brücken auf Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen. Dazu gehören 36 Autobahn-Brücken, vor allem auf der A 24 und auf der A 19, mit einem geschätzten Investitionsvolumen von über 100 Millionen Euro. Auf der Liste stehen zudem 55 Bauwerke aus Bundesstraßen mit einem Investitionsvolumen von 80 Millionen Euro. Außerdem werden für mehr als 50 Bauwerke auf Landesstraßen fast 120 Millionen eingeplant. Großprojekte sind hier die Meiningenbrücke bei Zingst sowie die Hochbrücke in Wismar.

Von Bernhard Schmidtbauer

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