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Kohl aus Mecklenburg-Vorpommern ist zur Rarität geworden

Ikendorf/Bergen Kohl aus Mecklenburg-Vorpommern ist zur Rarität geworden

Statt der früher riesigen Flächen auf Rügen gibt es heute nur noch kleine Betriebe, etwa in Ikendorf bei Rostock, in denen das Gemüse angebaut wird.

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Kohl wird auf einem Feld geerntet.

Quelle: Bernd Wüstneck

Ikendorf/Bergen. In Mecklenburg-Vorpommern wird immer weniger Gemüse im Freiland angebaut. Der Anbau von Rot- und Weißkohl geht gegen null, wie aus dem Statistischen Jahrbuch des Landes hervorgeht. Vor Jahrzehnten war das Land noch ein Schwerpunkt des Kohlanbaus.

Auf der Insel Rügen, wo das Gemüse auf der Halbinsel Wittow seit den 1930er Jahren in großem Stil auf mehreren hundert Hektar angebaut wurde, wachsen Kohlköpfe heute nur noch in Haus- und Kleingärten. Als Grund für die Aufgabe des Anbaus gelten anhaltender Preisverfall und sinkende Nachfrage.

Heute zählt ein Hof in Ikendorf bei Rostock mit vier Hektar zu den wenigen größeren Kohlanbauern im Land. Insgesamt befassten sich in Mecklenburg-Vorpommern im vorigen Jahr nur 48 Betriebe überhaupt noch mit Freilandgemüse.

dpa/mv

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