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Wirtschaft Mehr Messstellen im Grundwasser
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12:02 22.10.2016
Auf Ackerflächen darf bis Ende Oktober Gülle ausgebracht werden, auf Gründland bis Mitte November. Beim Düngen sollen künftig strengere Regeln  gelten.  Quelle: Söllner, Frank
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Güstrow

Rund 100 neue Grundwasser-Messstellen sollen in den nächsten fünf Jahren in Mecklenburg-Vorpommern  errichtet werden. Das kündigte der Chef des Landesamtes für Umwelt und Naturschutz, Harald Stegemann, vor Landwirten und Vertretern der Wasserwirtschaft in Güstrow (Landkreis rostock) an. Bisher gibt es 647 Grundwassermessstellen im Land, an 264 davon wird die Güte des Rohwassers überwacht.

Überhöhte Nitratwerte

Trotz aller Gegenmaßnahmen verschlechtert sich die Qualität des Grundwassers. Bereits jeder fünfte Grundwasserkörper im Nordosten weist zu hohe Nitratwerte auf. Die Rückstände stammen zum Großteil aus der Landwirtschaft. Die Bauern wehren sich aber gegen  pauschale Schuldzuweisungen. Sie haben das Anlegen weiterer Messtellen gefordert, um genauer nachweisen zu können, woher die Schadstoffeinträge im Grundwasser kommen.

 Elke Ehlers

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