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Minister Backhaus: Renaturierung war nicht Ursache für A20-Abbruch

Tribsees/Schwerin Minister Backhaus: Renaturierung war nicht Ursache für A20-Abbruch

Bei Tribsees war die Autobahn 20 in Richtung Westen auf rund 40 Metern Länge abgesackt. Straßenbau-Fachleute schließen offenbar aus, dass dafür Renaturierungsvorhaben von 1995 bis 1998 im Bereich der Trebel ursächlich sind.

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Das abgesackte Teilstück der A20 an der Trebeltalbrücke bei Tribsees (Landkreis Vorpommern-Rügen)

Quelle: Bernd Wüstneck/dpa

Tribsees/Schwerin. Das Absacken der Autobahn 20 bei Tribsees (Landkreis Vorpommern-Rügen) ist nach Ansicht von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) nicht auf Renaturierungsmaßnahmen am Fluss Trebel vor 20 Jahren zurückzuführen. Das hätten Untersuchungen der Straßenbaubehörden ergeben, erklärte Backhaus in einer Pressemitteilung des Ministeriums anlässlich der Veranstaltung „Fraktion vor Ort“ am Montagabend in Tribsees.

 

„Die bautechnischen Aspekte des Vorfalles werden noch untersucht“, so Backhaus. Die Straßenbau-Fachleute hätten aber schon deutlich gemacht, dass die Renaturierungsvorhaben von 1995 bis 1998 im Bereich der Trebel nicht die Ursache für die Havarie seien. Der jetzige Wasserstand sei fast identisch mit dem Wasserstand, der den A20-Planungen zugrunde lag. Damals waren unter anderem Schöpfwerke ab- und Deiche zurückgebaut worden, um den Wasserstand im Flusstalmoor anzuheben.

Bei Tribsees war die Autobahn 20 in Richtung Westen Ende September vergangenen Jahres auf rund 40 Metern Länge gleich mehrere Meter abgesackt. Wenige Wochen später musste die gesamte Autobahn in dem Bereich gesperrt werden. Seither kommt es immer wieder zu Staus an den Ausweichrouten und hohen Verkehrsbelastungen in den Dörfern.

Das Bauministerium rechnet mit einer Wiederherstellung der A20 bis zum Jahr 2021. Dazu soll ein Brückenbauwerk mit circa 800 Metern Länge und mehr als 20 Metern langen Stützpfeilern im Moor errichtet werden.

dpa/mv

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