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Wirtschaft Netz-Hopping statt Funkstille
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05:00 12.09.2018
In einem richtigen Funkloch hilft es auch nicht, wenn man mehrere Handys hat. Die Schweriner Landesregierung fordert eine Gesetzesänderung für bessere Netze. Quelle: Ove Arscholl
Schwerin

Wenn ein Funkloch die Verbindung abreißen lässt, wechselt das Handy automatisch von Telekom- zu Vodafone oder zum Netz von O2. Experten nennen das nationales Roaming, ähnlich wie bei einer Auslandsreise. Das soll nach dem Willen der Schweriner Landesregierung Realität werden.

Einen entsprechenden Antrag legt die rot-schwarze Koalition am Donnerstag dem Landtag vor. Ziel ist die Beseitigung der Funklöcher im Nordosten. Der Bund soll die Mobilfunkfirmen gesetzlich dazu zwingen, bei fehlender Netzabdeckung nationales Roaming anzubieten. Die Initiaitve kommt ursprünglich vom Land Sachsen-Anhalt.

Die Firmen lehnen die Idee ab. Durch das Umschalten ins nächste Netz entstehe „kein zusätzlicher Sendemast“, sagte ein Vodafone-Sprecher. Roaming werde Funklöcher nicht verschwinden lassen, weil es in diesen meist kein Netz gebe, in das man umleiten könne.

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