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Post-Warnstreik: 92 000 Briefe bleiben in Mecklenburg liegen

Schwerin Post-Warnstreik: 92 000 Briefe bleiben in Mecklenburg liegen

Eine Schicht im Verteilzentrum Schwerin folgte dem Aufruf der Gewerkschaft Verdi, die Arbeit vorübergehend niederzulegen.

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Auch in Schwerin stockt der Postversand. Foto: Jan-Philipp Strobel

Schwerin. Rund 92 000 Postsendungen aus dem Raum Schwerin sind wegen eines erneuten Warnstreiks bei der Post am Freitag liegengeblieben. Sie werden ihre Empfänger nicht am Samstag erreichen, wie die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in Hamburg mitteilte. Die Gewerkschaft bestreikte im Briefzentrum der Landeshauptstadt die am Nachmittag beginnende Verteilschicht mit 30 Mitarbeitern. Weitere Streikorte im Norden waren Elmshorn, Hamburg und Lübeck. Im ganzen Norden seien 1,6 Millionen Briefsendungen nicht bearbeitet worden.

Mit der Aktion will Verdi Druck in der laufenden Tarifrunde machen. Die Gewerkschaft fordert für die bundesweit rund 132 000 Tarifbeschäftigten sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 140 Euro mehr im Monat. Die Post hat noch kein Angebot vorgelegt. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 25. April statt.

Bereits am Mittwoch waren in Mecklenburg-Vorpommern rund 150 Zusteller in den Warnstreik getreten. Rund 150 000 Haushalte in Westmecklenburg erhielten keine Post.

dpa

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