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Wirtschaft Schleuderpreise für Milch: Erzeuger greifen Molkereien an
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05:44 01.06.2017
in Melkkarusell für 60 Tiere in der Agrarproduktionsgesellschaft Lübesse bei Ludwigslust: Mitarbeiter legen das Melkgeschirr an. Quelle: Jens Büttner/dpa
Schwerin

Die deutschen Milcherzeuger stecken angesichts niedriger Milchpreise weiter tief in der Krise. „Das Hauptproblem der deutschen Milchwirtschaft ist das Deutsche Milchkontor“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Marktorganisation Milch Board, Peter Guhl. Die Erzeugergemeinschaft vereint bundesweit rund 12 000 Milchbauern. Sie erhalten laut Guhl im Schnitt für ihre Milch 32 Cent pro Liter. Kostendeckend wären 35 bis 40 Cent.

34 Cent will das Deutsche Milchkontor (DMK) als Genossenschaft und größtes deutsches Molkereiunternehmen ab Juni zahlen, teilte die Molkerei in Bremen am Mittwoch mit. Für den Monat Mai wurde der Milchpreis von zuletzt 32 Cent auf 33 Cent je Kilogramm erhöht. Höhere Markterlöse würden an die Erzeuger weitergegeben, versprach das Molkereiunternehmen weiter. Die Bauern überzeugt das nicht.

dpa/OZ

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