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Wirtschaft Sparer in MV scheuen Anlege-Risiko
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11:36 18.02.2017
Aus Angst, durch Kursschwankungen Verluste zu machen, sind Sparer Aktien gegenüber skeptisch. Sie setzen lieber auf klassische Sparstrategien wie das Sparbuch. Quelle: dpa
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Rostock

Die Deutschen mögen's traditionell. Zumindest wenn es um ihr Geld geht. Das parken sie am liebsten auf Sparbüchern, Tages- oder Festgeldkonten. Obwohl die durch Niedrig- oder Strafzinsen längst keine müde Mark mehr abwerfen und die steigende Inflation mühsam Angespartes auffrisst. Trotzdem scheuen Bank- und Sparkassenkunden in Mecklenburg-Vorpommern das Risiko. 

„Im Sparen sind wir Weltmeister, im clever Anlegen ein Entwicklungsland“, sagt Karsten Pannwitt, Vorstand der Ostsee-Sparkasse (Ospa) in Rostock. Auf 3,1 Milliarden Euro beläuft sich das Anlagevolumen der Ospa-Privatkunden, nur sechs Millionen Euro davon entfallen auf Depots. Dabei lohne es sich für jeden, altbewährte Strategien zu überdenken, sagt Pannwitt. „Wer 10000 Euro auf Giro-, Tagesgeldkonto oder Sparbuch hat, nimmt allein für dieses Jahr einen Wertverlust von 200 Euro hin."

Auch bei Deutsche Bank, Postbank und Commerzbank sind Wertpapiere und Fonds den meisten Kunden in MV suspekt. Ähnlich sieht es in ganz Ostdeutschland aus: Nur etwa jeder Fünfte hat einer Forsa-Umfrage zufolge sein Sparverhalten aufgrund niedriger Zinsen geändert.

OZ

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