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Wirtschaft Stau bei Sanierungen: Städte finden kaum noch Firmen
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14:00 23.10.2017
Die Rostocker Steintorkreuzung. Quelle: Ove Arscholl
Rostock

Bauprojekte in der Warteschleife: Städte und Gemeinden haben zunehmend Probleme, Firmen zu finden, die ihre Straßen sanieren oder Schulen erneuern. Immer weniger Unternehmen beteiligen sich an den öffentlichen Ausschreibungen. Wo sich früher 20 Unternehmen bewarben, gibt es heute oft nur ein Angebot, das den Kommunen häufig auch zu teuer ist.

Jüngstes Beispiel aus Rostock: Der seit Jahren geplante Umbau der Kreuzung am Steintor – eine der meist befahrenen im Nordosten – musste auf 2018 verschoben werden, weil das Angebot um mehr als 40 Prozent über dem Kostenlimit lag.

Die Stadt hat im Oktober erneut ausgeschrieben – mit weniger Leistungen und mehr Zeit für die Firmen. Das Ergebnis sind drei Bieter, deren Angebote gesichtet werden.

Der Bauverband MV erklärt die gestiegenenn Preise mit höheren Löhnen und Materialkostensteigerungen um jährlich drei bis sieben Prozent.  Viele Firmen hätten die Angebote in der Vergangenheit – als die Nachfrage schlechter war – niedrig gehalten. Margen von damals teilweise bei nur drei Prozent hätten sich inzwischen verdoppelt.

OZ

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