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Wirtschaft Strenge Grenzwerte erfordern Investionen in Milliardenhöhe
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07:58 02.10.2017
Abgase durch Schiffsdiesel der Kreuzfahrtschiffe belasten die Umwelt. Quelle: Action Press
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Rostock

Ab 2020 gelten in der Schifffahrt strengere Umweltanforderungen. Auf hoher See darf nur noch Treibstoff mit einem Schwefelgehalt von maximal 0,5 Prozent statt bisher 3,5 Prozent eingesetzt werden. Oder die Abgase müssen vom Schwefel gereinigt werden. Bislang dürfen die Reedereien auf hoher See noch Schweröl verbrennen, das nur halb so viel kostet wie hochwertiger Schiffsdiesel. Schweröl macht rund 70 Prozent des weltweit verwendeten Schiffs-Treibstoffs aus. Die Folge: Sowohl auf die Schifffahrt als auch auf die Ölindustrie kommen Investitionen in Milliardenhöhe zu.

Keine Probleme befürchtet zum Beispiel die Rostocker Kreuzfahrt-Reederei Aida Cruises. „Vier Schiffe wurden bereits nachträglich mit Scrubbern ausgerüstet“, erklärt Sprecher Hansjörg Kunze. Zudem seien die Kreuzliner zumeist in Seegebieten unterwegs, in denen ohnehin strengere Abgasnormen gelten und mit schwefelarmen Treibstoffen gefahren werde. Und: „Bei den neuen Schiffen setzen wir auf LNG.“ Für das verflüssigte Erdgas, den derzeit modernsten Schiffsantrieb, bedeuten die neuen Regeln Rückenwind.

OZ

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