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Wirtschaft Unkraut wird nicht weggespritzt
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21:46 22.06.2017
Rinder bestimmen das Profil: 6000 Mutterkühe, Kälber und Mastbullen gehören zum Betrieb. Quelle: Ehlers, Elke
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Borken

Wintereichen, Butterkeller, Schwarzer See – jede Koppel hat einen Namen. Sven Grumbach kennt sie alle. Seit knapp zwei Jahren ist der gebürtige Rostocker Geschäftsführer auf Gut Borken bei Pasewalk im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Mit 5000 Hektar Fläche, 54 Beschäftigten, 6000 Rindern und 3500 Schweinen gehört der Betrieb zu den größten Öko-Höfen in Mecklenburg-Vorpommern.

Das ganze Jahr sind die Mutterkühe mit ihren Kälbern im Freien, immer 60 bis 80 Tiere in einer Herde. Die männlichen Kälber werden als Mastbullen aufgezogen, die „besonders gutes Fleisch liefern“, hebt Grumbach hervor.

Rinder bestimmten von Anfang an das Profil des Betriebes. Denn zwei Drittel der Fläche, die das Gut bewirtschaftet, sind Wiesen und Weiden in den Flussniederungen von Uecker und Randow. Borstenvieh kam erst später dazu. „Weil Bio-Schweine auf dem Markt besonders gefragt sind, wollen wir den Bereich noch ausbauen“, berichtet der promovierte Landwirt. „Öko ist für mich keine Ideologie, sondern eine Wirtschaftsweise“, sagt der 54-Jährige. „Für diese Gegend sogar die beste.“

Elke Ehlers

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