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Unternehmer wollen mehr Freiheiten und weniger Bürokratie

Schwerin Unternehmer wollen mehr Freiheiten und weniger Bürokratie

Arbeitgeberpräsident Thomas Lambusch betonte, vorrangige Aufgabe der Politik bleibe es, für funktionierende Verkehrswege und Datenautobahnen sowie sichere und bezahlbare Energie zu sorgen.

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Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Nordmetall, Thomas Lambusch.

Quelle: Daniel Reinhardt/archiv

Schwerin. Die Unternehmerschaft in Mecklenburg-Vorpommern hat die Landesregierung ermahnt, ihrer Verantwortung für eine prosperierende Wirtschaft nachzukommen und bürokratische Hürden abzubauen. Die Arbeitgeber hätten bundesweit für das Wahljahr 2017 das Motto „Mehr Wirtschaft wagen“ ausgegeben. „Das sollten sich auch die Regierungsparteien in Schwerin für die ganze Legislaturperiode auf ihre Fahnen schreiben“, erklärte Arbeitgeberpräsident Thomas Lambusch anlässlich des Parlamentarischen Abends der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern (VUMV) am Dienstagabend in Schwerin.

Was zu tun sei, lasse sich an den fünf Fingern einer Hand abzählen:  „Mehr Wertschöpfung, mehr Wertschätzung, bessere Bildung, besseres Image und vor allem weniger Bürokratie“, zählte Lambusch auf. Vorrangige Aufgabe der Politik bleibe es, für funktionierende Verkehrswege und Datenautobahnen sowie sichere und bezahlbare Energie zu sorgen. „Das wäre eine erfolgreiche Industrie- und Infrastrukturoffensive“, sagte er. Mit einer Qualifizierungs- und Integrationsoffensive solle dem bereits spürbaren Fachkräftemangel entgegengewirkt werden. Und für jedes neue Gesetz sollen nach dem Willen der Arbeitgeber zwei alte Regulierungen abgeschafft werden. Der Verband werde regelmäßig überprüfen, wie es um die Umsetzung bestellt sei.

Lambusch äußerte sich erneut kritisch zum Bestreben der SPD/CDU-Regierung, mit Änderungen in der Wirtschaftsförderung oder bei der Vergabe von Landesaufträgen für bessere Löhne im Land sorgen zu wollen. „Es ist und bleibt Sache des einzelnen Unternehmens, wie es seine Arbeits- und Einkommensbeziehungen regeln möchte: einzelvertraglich mit den Mitarbeitern oder kollektiv mit der Gewerkschaft, alleine oder mit verbandlicher Unterstützung. Wer diese Grundregel unserer Verfassung nicht anerkennt, sondern die Betriebe mit staatlichen Regeln zwangsbeglücken oder eine Tarifbindung politisch erzwingen will, der verlässt den Boden der Sozialen Marktwirtschaft“, warnte Lambusch.

Laut Lambusch gehören dem Unternehmerdachverband im Land rund 5000 Betriebe mit zusammen 200 000 Beschäftigten an. Der VUMV repräsentiere damit jeden zweiten Betrieb in Mecklenburg-Vorpommern mit mehr als 10 Mitarbeitern.

dpa/mv

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