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Verarbeitendes Gewerbe wächst nicht

Schwerin Verarbeitendes Gewerbe wächst nicht

Die Vereinigung der Unternehmensverbände fordert von der Politik, die Handelsbeziehungen zu Russland zu normalisieren und sich auf Industrieansiedlungen im Land zu konzentrieren.

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In fünf der ersten sieben Monate dieses Jahren haben die Unternehmen mit mindestens 50 Mitarbeitern im MV weniger Umsatz gemacht als im Jahr davor.

Quelle: Alexander Müller

Schwerin. Von einem dynamischen Wachstum kann im Verarbeitenden Gewerbe Mecklenburg-Vorpommerns derzeit keine Rede sein: In fünf der ersten sieben Monate dieses Jahren haben die Unternehmen mit mindestens 50 Mitarbeitern weniger Umsatz gemacht als im Jahr davor. Nur im Februar und Mai liefen die Geschäfte besser, wie aus aktuellen Daten hervorgeht, die das Statistische Landesamt am Mittwoch in Schwerin veröffentlicht hat.

Die geleisteten Arbeitsstunden lagen in vier der sieben Monate unter Vorjahresniveau. Im Juni und Juli sank die Zahl der Arbeitskräfte leicht um 0,8 beziehungsweise 0,6 Prozent. Der Gesamtumsatz der Unternehmen blieb in den ersten sieben Monaten insgesamt mit rund 7,5 Milliarden Euro weitgehend konstant. Das Verarbeitende Gewerbe gilt als Rückgrat der Wirtschaft.

Die Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern (VUMV) sprach von einer stabilen Umsatzentwicklung. Unterjährige Schwankungen seien relativ normal, sagte ein Sprecher. Um künftiges Wachstum zu sichern, forderte der Wirtschaftsverband unter anderem eine Normalisierung der Handelsbeziehungen zu Russland und die Konzentration auf Industrieansiedlungen im Land. Ein industriepolitisches Konzept sei erforderlich, das mit den anderen norddeutschen Ländern abgestimmt ist. Dabei müssten die Häfen einbezogen werden.

dpa/mv

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