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Verbraucherzentrale warnt vor Abzocke bei der Partnersuche

Schwerin Verbraucherzentrale warnt vor Abzocke bei der Partnersuche

Auch hinter individualisierten Anzeigen verbirgt sich mitunter keine Einzelperson, sondern ein Single- und Freizeitclub, bei dem hohe Kosten anfallen können. Die beschriebene Person diene lediglich als Lockvogel für eine „Vertragsfalle“. Die dann fälligen Beträge beliefen sich häufig auf bis zu 5000 Euro.

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Eine Hand zeigt auf einen Laptop.

Quelle: Ralf Hirschberger/archiv

Schwerin. Kurz vor dem Valentinstag am 14. Februar hat die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern vor Abzocke mit Partnerschaftsanzeigen gewarnt. Die Beschwerden bei den Verbraucherschützern häuften sich, teilte die Zentrale am Montag mit. Online wie offline seien die Anzeigen oft „trickreich“ aufgebaut.

Selbst hinter individualisierten Anzeigen verberge sich mitunter keine Einzelperson, sondern ein Single- und Freizeitclub, bei dem hohe Kosten anfallen könnten. Die beschriebene Person diene lediglich als Lockvogel für eine „Vertragsfalle“. Die dann fälligen Beträge beliefen sich häufig auf bis zu 5000 Euro, hieß es.

Auch im Internet arbeiteten manche Anbieter von Flirt- und Singlebörsen mit unlauteren Methoden. Mitarbeiter der Plattformen gäben sich als echte Kontaktpersonen aus, um so Umsatz zu generieren. Mit Test-Abos und Flirtgutscheinen lockten sie Kunden in Verträge mit mehrjährigen Laufzeiten, die monatlich zwischen 30 und 70 Euro kosteten. Kündigungen würden zurückgewiesen oder Wertersatz gefordert.

Verbraucher sollten sich vor Vertragsabschluss genau überlegen, was sie wollten und ob der gewählte Anbieter dies leisten könne, raten die Verbraucherschützer in einer Checkliste. Außerdem sollten sie das Kleingedruckte lesen und nicht sofort den gesamte Zeitraum bezahlen. Die Verbraucherzentrale bietet am 14. Februar eine Telefonberatung zum Thema an.

dpa/mv

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