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Wirtschaft Verhagelter Anbau: Blumen können teurer werden
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06:06 08.07.2016
Caroline Braatz (20), Mitarbeiterin im Gartenfachmarkt Grönfingers in Rostock, zeigt eine Auswahl von Schnittblumen.  Quelle: Frank Söllner
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Rostock

Dank Starkregen, Orkanböen und Überflutungen müssen Hobbygärtner und Blumen-Liebhaber in Mecklenburg-Vorpommern für neue Gewächse etwas tiefer in die Tasche greifen.

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Verbraucher müssen nach deutschlandweiten Unwettern der letzten Wochen mit steigenden Preisen in Gartencentern und Blumenläden rechnen. Produzenten in Süddeutschland sind besonders betroffen. In Mecklenburg-Vorpommern ist die Situation entspannter.

„Der Regen hat sich auf die Qualität der Schnittblumen ausgewirkt. Manche Produzenten müssen aussortieren, weil die Blüten angegriffen sind“, erklärt Nicola Fink vom Fachverband der Deutschen Floristen. Unwetter hätten in den letzten Wochen vielerorts Felder überflutet und Gewächshäuser zerstört. Vor allem der Westen und Süden Deutschlands ist davon betroffen.

In MV sehen Blumen-Produzenten und Großhändler die Situation unterschiedlich. „In Norddeutschland werden die Folgen der Unwetter die Preise beeinflussen“, sagt Anja Schneider, einer der drei Geschäftsführer der Nordflor Blumenhandel Barth GmbH. Die Freilandpflanzen stammen aus anderen Teilen Deutschlands. So wie große Teile der Stauden, etwa Heidepflanzen, die Nordflor vom Niederrhein beziehe. Dort haben Hagel und Starkregen große Schäden angerichtet. „Das hat richtig wehgetan“, sagt Anja Schneider.

Dies sei jedoch regional sehr unterschiedlich, betont Eckhard Heinemann, einer der beiden Geschäftsführer der Grönfingers Rostocks Gartenfachmarkt GmbH. „Solche Unwetter wie vor allem südwestlich der Elbe gab es in MV in den letzten Monaten zum Glück nicht.“ Deshalb rechne das Unternehmen nicht mit sinkenden Umsätzen.

Bernhard Schmidtbauer

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