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05:40 10.03.2016
In Zeiten, in denen Bankgeschäfte vermehrt über das Internet abwickelt werden, verlieren Besuchsfilialen zunehmend an Bedeutung. Quelle: OZ-Archiv
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Rostock

Mal eben schnell zur Bank – für viele Kunden ist das künftig mit noch längeren Wegen verbunden. Mehrere Geldinstitute wollen ihre Filialnetze ausdünnen. So hat die Deutsche Bank verkündet, bis Ende 2017 in Deutschland 200 Filialen zusammenzulegen oder zu schließen. Auch die Volks- und Raiffeisenbanken wollen sich von Standorten trennen. Und ein Drittel der 400 Sparkassen-Institute bundesweit hat nach Informationen der „Welt“ Schließungspläne.

Deutsche Bank will in der Fläche präsent bleiben

Bei der Deutschen Bank stehen vor allem Filialen in den Städten zur Disposition. In der Fläche will das Unternehmen aber präsent bleiben, erklärte ein Sprecher gegenüber der OZ. Inwiefern die derzeit 20 Filialen in Mecklenburg-Vorpommern davon betroffen sind, könne zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.

Bankgeschäfte werden über das Internet abgewickelt

Auch der Ostdeutsche Sparkassenverband (OSV) will sein Filialnetz überprüfen. Zusammenlegungen seien dabei nicht ausgeschlossen, hieß es. Gründe seien die Niedrigzinsphase und das veränderte Kundenverhalten: In Zeiten, in denen Bankgeschäfte vermehrt über das Internet abwickelt werden, verlieren die Besuchsfilialen zunehmend an Bedeutung. Neben Bankgeschäften per Internet werden nach OSV-Angaben aber auch andere Wege wichtig, um die Kunden zu erreichen. Dazu gehören sogenannte Bargeldagenturen, etwa in Bäckereien oder Bargeld-Bringdienste.

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