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Warnstreik: Postbankfilialen in MV bleiben erneut zu

Schwerin/Kiel Warnstreik: Postbankfilialen in MV bleiben erneut zu

Durch den Wanrstreik der Postbank bleiben am Freitag und Sonnabend die Filialen geschlossen. Dies kann auch zu Einschränkungen bei der Ausgabe und Entgegennahme von Postsendungen führen. 14 Filialen in Mecklenburg-Vorpommern sollen betroffen sein.

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14 Postbankfilialen in Mecklenburg-Vorpommern werden Freitag und Sonnabend bestreikt.

Quelle: Martin Gerten

Schwerin/Kiel. In Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sollen am Freitag und Sonnabend sämtliche Postbankfilialen geschlossen bleiben. Wie Frank Schischefsky, Sprecher der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Donnerstag sagte, sind alle Postbank-Beschäftigten im Norden aufgerufen, sich an dem bundesweiten Warnstreik zu beteiligen. Damit solle den Forderungen nach höheren Löhnen und besserem Kündigungsschutz Nachdruck verliehen werden. Die Tarifverhandlungen für die rund 18 000 Beschäftigten bei Postbank, Postbank Filialvertrieb AG sowie Tochterunternehmen waren im September ergebnislos abgebrochen worden.

Nach Verdi-Angaben sind in Mecklenburg-Vorpommern 14Mecklenburg-Vorpommern 14 und in Mecklenburg-Vorpommern 14 Postbankfilialen betroffen. Da die Beschäftigten vielerorts auch für Ausgabe und Entgegennahme von Postsendungen zuständig seien, werde es auch in diesem Bereich zu erheblichen Einschränkungen kommen. Schon bei dem punktuellen Warnstreik Mitte September waren unter anderem in Schwerin und Rostock die Filialen komplett geschlossen geblieben, so dass zwei Tage lang die Postdienstleistungen ebenfalls nicht in Anspruch genommen werden konnten. Auf die Postzustellung habe der Warnstreik aber keine Auswirkungen, sagte Schischefsky.

Hauptgrund für den Warnstreik sei das mangelhafte Angebot der Arbeitgeber zum tariflichen Kündigungsschutz. Dieser solle lediglich bis Mitte 2019 gelten und damit in einer Phase auslaufen, in der die Gewerkschaft ein hohes Risiko für Arbeitsplatzabbau sehe. „Wir wollen die Beschäftigten für die Phase der Integration von Postbank und Deutscher Bank schützen“, erklärte Schischefsky. Zudem könne das bisherige Angebot zur Gehaltssteigerung nicht einmal die Inflation ausgleichen und bedeute damit einen Reallohnverlust.

dpa

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