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Was tun zur Umstellung auf Ökolandbau?

Gülzow-Prüzen Was tun zur Umstellung auf Ökolandbau?

Die ökologische Anbaufläche in Mecklenburg-Vorpommern wächst langsam, aber stetig an. Was Landwirte beachten müssen, wenn sie ihren Betrieb umstellen wollen, können sie auf zwei Infoveranstaltungen bei Güstrow und in Zarrentin erfahren.

Gülzow-Prüzen. Wie Landwirte ihren Betrieb auf ökologische Wirtschaftsweise umstellen können, erfahren Interessenten am Mittwoch in der Landesforschungsanstalt Mecklenburg-Vorpommern in Gülzow-Prüzen bei Güstrow. Auf dem Programm stehen Informationen des Agrarministeriums über den Stand des Öko-Landbaus im Land und Fördermöglichkeiten. Außerdem werden Erfahrungsberichte von Landwirten aus der Tierhaltung und dem Ackerbau erwartet. Experten aus dem Ministerium, vom Verein Ökoring, der Fachgesellschaft Öko-Kontrolle und Bio-Bauern beantworten Fragen der Teilnehmer.

In Mecklenburg-Vorpommern werden nach Angaben des Agrarministeriums derzeit 10 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen ökologisch bewirtschaftet - mit steigender Tendenz. Im Bundesschnitt sind es nur rund 7 Prozent. Allein 2016 wuchs im Nordosten der Anteil der ökologischen Anbaufläche um 6650 Hektar auf jetzt 136 000 Hektar. 1141 Betriebe der Land- und Ernährungswirtschaft im Nordosten sind öko-zertifiziert. Von den Agrarbetrieben ist es etwa jeder fünfte.

Eine gleiche Informationsveranstaltung ist am 8. November in Zarrentin am Schaalsee geplant. Organisatoren sind die Fördervereine der Biosphärenreservate Schaalsee, Flusslandschaft Elbe MV und Südost Rügen sowie das Netzwerk Ökologischer Landbau MV. Nach ihrer Ansicht kann der ökologische Landbau dem Bauern bei einer gut durchgeführten Umstellung interessante wirtschaftliche Einkommens- und Entwicklungsmöglichkeiten bieten und einen Beitrag zum Naturschutz und zu einer nachhaltigen Lebensmittelerzeugung leisten.

dpa/mv

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