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Weiter Streit um Chef der Landesforstanstalt

Schwerin Weiter Streit um Chef der Landesforstanstalt

Nach der Ausschreibung 2015 blieben der Amtsinhaber Sven Blomeyer und der Leiter des Forstreferats im Agrarministerium, Manfred Baum, übrig. Baum setzte sich durch. Blomeyer reichte dagegen eine Klage ein.

Schwerin. Der Rechtsstreit um die Besetzung des Vorstands der Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern kommt bei der nächsten Sitzung des Verwaltungsrates am 6. November auf den Tisch. Das teilte das Agrarministerium in Schwerin am Dienstag mit. Das Verwaltungsgericht in Greifswald ist der Auffassung, dass im Bewerbungsverfahren Fehler gemacht wurden, sagte ein Sprecher. Die Stelle des Vorstandsvorsitzenden muss turnusmäßig alle fünf Jahre ausgeschrieben werden. Nach der Ausschreibung 2015 blieben der Amtsinhaber Sven Blomeyer und der Leiter des Forstreferats im Agrarministerium, Manfred Baum, übrig. Bei einem Eignungstest und einem Auswahlgespräch setzte sich Baum durch. Blomeyer reichte gegen die Entscheidung des Verwaltungsrates Konkurrentenklage ein.

Das Ministerium hat nach Ansicht des Verwaltungsgerichts rechtswidrig gehandelt, indem es im laufenden Verfahren das Auswahlgespräch doppelt wichtete, ohne die Beteiligten vorher darüber informiert zu haben. Außerdem habe es eine Reihe „sachfremder Erwägungen gegeben“, die sich zugunsten Baums auswirkten. Die Gerichtsentscheidung besagt dem Sprecher zufolge nicht, dass der Posten neu ausgeschrieben werden muss. Über die Kandidatur Blomeyers müsse aber neu entschieden werden. Die Frist für die Einlegung von Rechtsmitteln laufe noch.

Das Ministerium betonte, es sei in dem Verfahren nicht Partei und könne nicht in Berufung gehen. Neben dem Kläger sei ausschließlich die Landesforstanstalt MV, eine Anstalt des öffentlichen Rechts, Prozesspartei. Der Verwaltungsrat der Landesforstanstalt prüfe die Urteilsbegründung und entscheide, wie weiter verfahren werden soll.

dpa/mv

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