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Weniger Privatpleiten wegen guter Arbeitsmarktlage

Hamburg/Schwerin Weniger Privatpleiten wegen guter Arbeitsmarktlage

Im ersten Halbjahr mussten 1046 Verbraucher in Mecklenburg-Vorpommern Insolvenz anmelden, 13,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

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Quelle: Nicolas Armer/archiv

Hamburg/Schwerin. Die verbesserte Arbeitsmarkt- und Einkommenslage hat die Zahl der Privatinsolvenzen im Nordosten stark sinken lassen. Im ersten Halbjahr waren 1046 Verbraucher in Mecklenburg-Vorpommern so verschuldet, dass sie Insolvenz anmelden mussten, wie die Wirtschaftsauskunftei Crif Bürgel am Freitag in Hamburg mitteilte. Das seien 13,3 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2016.

Je 100 000 Einwohner wurden 65 Privatinsolvenzen registriert. Damit ist das Risiko für Verbraucher, in Mecklenburg-Vorpommern in die Pleite zu rutschen, größer als im Bundesdurchschnitt mit 55 Fällen je 100 000 Einwohnern. Am größten ist das Risiko in Bremen (81), am geringsten in Hessen (40).

Bundesweit mussten im ersten Halbjahr 45 145 Privatpersonen eine Insolvenz anmelden. Ihre Zahl verringerte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,2 Prozent. Es ist den Angaben zufolge der siebente Rückgang in Folge und der niedrigste Stand seit 2005.

Die stabile Konjunktur in Mecklenburg-Vorpommern sorgt auch für eine geringe Zahl von Unternehmensinsolvenzen. Mit 23 Pleiten je 10 000 Firmen lag der Nordosten im ersten Halbjahr 2017 unter dem deutschen Durchschnitt von 32, wie Crif Bürgel bereits im September mitgeteilt hatte. Die Zahl der Insolvenzen in MV war um 16,1 Prozent gesunken - der viertstärkste Rückgang nach dem Saarland, Sachsen und Hamburg. Im ersten Halbjahr meldeten den Angaben zufolge 130 Firmen Insolvenz an.

dpa/mv

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