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Wirtschaft Windkraft weltweit auf Wachstumskurs: Nord-Minister warnen
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16:32 26.09.2018
Windräder mit einer Höhe von bis zu 200 Metern drehen sich in einem Windpark. Quelle: Jens Büttner/archiv
Hamburg/Schwerin

Auf der gegenwärtig in Hamburg laufenden Branchenmesse „WindEnergy“ präsentieren sich auch 29 Aussteller aus Mecklenburg-Vorpommern einem internationalen Fachpublikum. Den Gemeinschaftsstand des Landes nutzen dabei 12 Unternehmen, 17 sind mit eigenen Präsentationen vertreten. Die Messeteilnahme biete die Chance, das eigene Leistungsprofil auch überregional zu zeigen und neue Märkte zu erschließen, betonte Wirtschaftsstaatssekretär Stefan Rudolph am Mittwoch bei einem Besuch der Messe. Bis Freitag werden rund 35 000 Fachbesucher aus aller Welt erwartet.

Die Windkraft-Branche zählt laut Rudolph in Mecklenburg-Vorpommern derzeit knapp 200 Unternehmen mit gut 8000 Mitarbeitern. Sie sei zudem eng mit weiteren Industrie-, Dienstleistungs- und Handwerksbereichen verflochten. In dieser Kooperation sehe er noch großes Potenzial für kleine und mittlere Unternehmen, langfristig von der Energiewende zu profitieren. Dazu zählten Zuliefer-Arbeiten, Wartungstätigkeiten und die Übernahme einzelner Bauausführungen, erklärte Rudolph. Entscheidend sei, dass sich die Branche mit stetiger Produkt- und Verfahrensinnovation weiterentwickele. Dabei komme dem Unternehmensnetzwerk WindEnergy Network e.V. eine besondere Bedeutung zu, mit dem er sich in Kürze treffen wolle.

Der Windkraft-Nutzung messen Fachleute eine entscheidende Rolle bei der künftigen Stromversorgung bei. Doch machten zum Auftakt der Messe am Dienstag Sprecher verschiedener Verbände und Unternehmen deutlich, dass für den Erfolg des Ökostroms leistungsfähige Stromnetze, bessere Speichermöglichkeiten und intelligente Kombinationen nötig sind. Die Energieminister und -senatoren der fünf Küstenländer appellierten bei der Messe an die Bundesregierung, die Ausbauziele für die Windenergie an Land und auf See heraufzusetzen. „Der Bund droht gerade, die Energiewende zu verstolpern“, warnte der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies (SPD). Nach Angaben der IG Metall Küste sind wegen des absehbar geringeren Ausbaus der Windenergie bereits 3500 bis 4000 Arbeitsplätze verlorengegangen oder akut bedroht.

dpa/mv

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