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Wirtschaft in MV weiter im Aufschwung

Schwerin Wirtschaft in MV weiter im Aufschwung

Die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern ist aus Sicht von Ressortchef Glawe robust. In diesem Jahr rechnet er mit einem Wachstum von 1,5 bis 1,9 Prozent. Das soll im kommenden Jahr wieder so sein.

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Der Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern Harry Glawe (CDU).

Quelle: Stefan Sauer/archiv

Schwerin. Die wirtschaftliche Leistung Mecklenburg-Vorpommerns ist nach Einschätzung des Wirtschaftsministeriums in diesem Jahr um 1,5 bis 1,9 Prozent gewachsen. „Diese positive Entwicklung dürfte sich im Jahr 2018 weiter fortsetzen“, teilte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) am Mittwoch in Schwerin mit. „Ein Plus von bis zu 2,0 Prozent ist 2018 möglich“, erklärte er. Chancen sieht Glawe vor allem im Bereich der Automobilzulieferer sowie im Luft- und Raumfahrtsektor. Das Bruttoinlandsprodukt im Nordosten war im 1. Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,3 Prozent gewachsen.

Maritime Wirtschaft in Bewegung

Die Wirtschaft erweise sich als robust, betonte der Minister. Davon profitiere der Arbeitsmarkt. Es müsse gelingen, dass mehr Menschen das ganze Jahr in Arbeit sind. In vielen Branchen sei die Auftragslage gut bis sehr gut. Im verarbeitenden Gewerbe, in der Gesundheitswirtschaft, im Handwerk, in der Logistikbranche und im Dienstleistungsbereich gibt es laut Glawe eine wachsende Nachfrage. Vor allem in die maritime Wirtschaft sei nach auftragsschwachen Jahren in diesem Jahr ordentlich Bewegung gekommen.

Glawe verwies auf mehrere Neuansiedlungen in diesem Jahr. So baute die Medizintechnikfirma Ypsomed aus der Schweiz in Schwerin und die Raben Group mit Wurzeln in den Niederlanden siedelte sich in Fahrbinde (Landkreis Ludwigslust-Parchim) an. In Schwerin wurde im März das Werk der ZIM Flugsitz GmbH eröffnet. In Anklam (Vorpommern-Greifswald) begann der Reifenhersteller Continental mit dem Bau des Forschungs- und Versuchslabors.

74 Millionen Euro Zuschüsse bewilligt

Das Wirtschaftsministerium bewilligte 2017 für 96 neue Investitionsvorhaben der gewerblichen Wirtschaft insgesamt rund 74 Millionen Euro Zuschüsse. Dadurch können Investitionen in Höhe von rund 463 Millionen Euro realisiert werden. Mit Abschluss aller Vorhaben werde es rund 883 neue Arbeitsplätze geben.

Glawe wies darauf hin, dass Mecklenburg-Vorpommern nicht mehr Höchstfördergebiet in der EU ist. Daher gelten ab 2018 neue Höchstfördersätze, und zwar 10 Prozent für große Unternehmen ab 250 Beschäftigte, 20 Prozent für mittlere Unternehmen und 30 Prozent für kleine Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern.

dpa/mv

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