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MV aktuell Wohlfahrt befürchtet große Einschnitte
Nachrichten MV aktuell Wohlfahrt befürchtet große Einschnitte
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00:01 21.10.2017
Schwerin

. Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat für 2018 eine halbe Million Euro mehr vom Land für soziale Beratungsangebote gefordert. Danach sollten die Zuwendungen um jährlich drei Prozent oder 84000 Euro steigen, sagte der Vorsitzende Wilhelm Bluschke gestern. Der Entwurf der Landesregierung für den Doppelhaushalt 2018/19 sehe jedoch erneut keine Steigerung der Zuschüsse für die Träger vor. Die Förderung des Landes liege seit 2013 auf demselben Niveau, während die Personal- und Sachkosten stiegen. Viele Träger seien am Limit, wie die Schwangerschaftsberatung von Pro Familia oder die Beratungsstelle des Elternverbandes hörgeschädigter Kinder in MV. Erste Träger überlegten, ihre Beratungsangebote einzustellen.

Wilhelm Bluschke Quelle: Foto: Verband

Das Land stellt für die zuwendungsfinanzierten Beratungs- und Hilfsangebote den Trägern jährlich gut 2,8 Millionen Euro zur Verfügung. Das von Bluschke geforderte Plus von 84000 Euro pro Jahr entspricht drei Prozent.

Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) äußerte Verständnis für die Enttäuschung darüber, dass die Personalkostenförderung im Beratungsbereich nicht gestiegen ist. Zugleich verlangte sie eine größere Transparenz und Reformen in den Wohlfahrtsverbänden.

Iris Leithold

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