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MV aktuell Wohnen bald billiger?
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00:00 12.12.2017
Rostock

Entlastung für den angespannten Rostocker Wohnungsmarkt: Das Unternehmen Semmelhaack aus Schleswig-Holstein baut in der Hansestadt 320

Sozialwohnungen. Weil deren Bau staatlich gefördert wird, gilt für die monatliche Kaltmiete eine Obergrenze von 5,50 Euro. Neubauwohnungen kosten in Rostock sonst oft doppelt so viel. Auf einigen der Grundstücke standen vor ein paar Jahren noch Mietshäuser, die mit dem Programm „Stadtumbau Ost“ abgerissen wurden – wofür ebenfalls Födermittel flossen. Die Sozialwohnungen entstehen in der Tischbein-Straße und im Segelmacherweg im Rostocker Stadtteil Groß Klein, in der Straße Zum Lebensbaum in Toitenwinkel sowie in der ehemaligen Molkerei an der Neubrandenburger Straße. Anfang 2019 sollen die ersten Häuser fertig werden. Insgesamt will das Bauunternehmen aus Elmshorn über 1000 neue Wohnungen in Rostock errichten, vor allem auf Lückengrundstücken in Groß Klein und Toitenwinkel.

Für die anderen Wohnungen müssen Mieter bis zu 9 Euro Kaltmiete zahlen, sagt Hartmut Thede, Projektleiter bei Semmelhaack. Für Mieter von Sozialwohnungen gelten Einkommensgrenzen.

Viele Immobilienfirmen kritisieren die Begrenzung der Kaltmiete auf 5,50 Euro durch das Land als zu niedrig. Dafür könne man nicht bauen – trotz staatlicher Baukostenzuschüssen von bis zu 850 Euro je Quadratmeter. Bei Semmelhaack sieht man das anders: „Sonst würden wir es nicht machen. Wir haben 35 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet“, sagt Manager Thede. In der Lagerlöfstraße in Evershagen ist das erste Semmelhaack-Haus fertig, weitere folgen. In diesen Gebäuden gibt es keine Sozialwohnungen.

gkw

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