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Wohnungen mutmaßlicher Kinderschänder in MV durchsucht

Zinnowitz/Ludwigslust Wohnungen mutmaßlicher Kinderschänder in MV durchsucht

Im Rahmen von Ermittlungen gegen mutmaßliche Kinderschänder hat die Polizei in der vergangenen Woche auch zwei Wohnungen in MV durchsucht. Der erste Beschuldigte kommt aus Grebs-Niendorf bei Ludwigslust, der zweite aus Zinnowitz.

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Im Rahmen einer Razzia hat die Polizei in der vergangenen Woche rund 40 Wohnungen in ganz Deutschland durchsucht und mutmaßliche Kinderschänder festgenommen. Darunter auch eine in Ludwigslust und eine auf Usedom.

Quelle: OZ

Zinnowitz. Dieser ist bereits an die zuständige Staatsanwaltschaft in Stralsund übergeben worden. Diese wertet derzeit Beweismaterial aus. Der Beschuldigte ist Jahrgang 61 und soll in Live-Chats Kontakt zu mehreren Kinder im Alter unter 14 Jahren gesucht haben. Er habe sie überredet, sich auszuziehen und zu streicheln, teilt die Staatsanwaltschaft mit.

Der zweite Fall soll noch im Laufe des Tages an die zuständige Staatsanwaltschaft übergeben werden.

Die bundesweite Razzia stand unter Leitung der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und des hessischen Landeskriminalamts (LKA). Insgesamt 40 Wohnungen in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Hessen nahmen die Beamten unter die Lupe. Dabei wurden 40 Männer im Alter zwischen 20 und 72 Jahren vorläufig festgenommen.

Dem Justizministerium zufolge haben die Männer in den ersten Septemberwochen des vergangenen Jahres über ein soziales Netzwerk Kontakt zu Kindern gesucht. Beim Chatten mit den Minderjährigen sollen sich die Tatverdächtigen als gleichaltrig ausgegeben und sich damit das Vertrauen der Kinder und Jugendlichen erschlichen haben. Anschließend sollen die Männer vor einer Webcam selbst sexuelle Handlungen vorgenommen oder die Minderjährigen zu solchen aufgefordert haben. Darüber hinaus bestehe der Verdacht, dass die Beschuldigten in weiteren Fällen Kinder unter Nutzung sozialer Netzwerke im Internet missbrauchten.

An dem bundesweiten Einsatz waren unter der Leitung der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main insgesamt 130 Beamte des hessischen LKA und der anderen Polizeistationen der Länder beteiligt. Es seien eine Vielzahl von digitalen Datenträgern und weitere Beweismittel sichergestellt worden, hieß es.

Mehr dazu lesen Sie in der Mittwochsausgabe Ihrer OSTSEE-ZEITUNG.

OZ

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Stralsund

Bundesweiter Schlag gegen Kinderschänder: Bei einer Razzia gegen mutmaßliche Pädophile hat die Polizei 40 Wohnungen in ganz Deutschland durchsucht. Auch in Mecklenburg-Vorpommern ermitteln die Beamten gegen zwei Tatverdächtige.

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