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MV aktuell Wohnungswirtschaft schlägt Alarm
Nachrichten MV aktuell Wohnungswirtschaft schlägt Alarm
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01:22 10.01.2015

Die anhaltende Abwanderung aus ländlichen Regionen in MV wird für kommunale Wohnungsunternehmen kleiner Städte zur Existenzbedrohung. Wie aus einem jetzt vorgelegten Sonderbericht des Landesrechnungshofes hervorgeht, schränken rückläufige Mieterzahlen, dauerhaft niedrige Mieten und meist hohe Kapitaldienste die Handlungsfähigkeit der Kommunalgesellschaften ein. Zwei von drei Unternehmen müssten noch über Jahre hinweg mehr als die Hälfte ihrer Mieteinnahmen für Kredittilgung und Zins aufwenden. „Bei 50 Prozent beginnt es aber für das Unternehmen kritisch zu werden“, sagte Norbert Hempel vom Landesrechnungshof.

Die Kassenprüfer hatten 32 Wohnungsunternehmen, die ihren Sitz in Städten mit weniger als 5000 Einwohnern haben, einem Stresstest unterzogen. Dabei stellten sie fest, dass 15 Gesellschaften auch über 2030 hinaus noch hohe Kapitaldienste zu leisten haben. „Sieben davon müssen dafür sogar zwei Drittel ihrer Mieteinnahmen einsetzen. Da brennen alle roten Warnleuchten“, sagte Hempel. Spielraum für Mietsteigerungen gebe es nicht. Das Wohnungsangebot in diesen Gebieten sei größer als die Nachfrage und zudem seinen bis 40 Prozent der Mieter Empfänger staatlicher Hilfsleistungen, erklärte Hempel.



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