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MV aktuell Wustrower testen Elektroauto für die OZ
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14:00 12.05.2017
Die OZ-Tester Jörg und Angelika Westphal aus Wustrow auf dem Fischland. Quelle: Virginie Wolfram
Wustrow

Familie Westphal aus dem schönen Ostseebad Wustrow liebt Technik. Ob neuartige TV-Geräte oder Heizsysteme – Jörg und Angelika (beide 54) probieren gern moderne Technologien aus. „Wir sind bei Innovationen immer schnell dabei und haben im Laufe der Zeit schon Einiges ausgetestet“, sagt der gebürtige Wismarer.

Beide freuen sich, dass sie die auserkorenen OZ-Leser für den großen E-Auto-Test sind. Mit einem Vorstellungsvideo hatten sie sich vor einigen Wochen neben zahlreichen anderen Lesern um den Test beworben. Gemeinsam mit neun anderen Personen dürfen sie eine Woche lang ab dem 13. Mai einen E-Golf aus Wolfsburg auf Herz und Nieren prüfen. Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) sind beim bisher größten deutschen Elektro-Auto-Test dabei und werden täglich über die Erfahrungen ihrer Tester berichten, auch die OSTSEE-ZEITUNG.

„Wir haben uns schon vor einiger Zeit mit der E-Mobilität beschäftigt. Es fehlt der Durchbruch und gibt noch nicht genug Modellvielfalt und der Anschaffungspreis ist zu hoch. Wir denken aber, dass das die Zukunft sein wird“, sagt Jörg Westphal. Er schätzt, dass in etwa zehn Jahren mehr E-Autos als Benziner über die Straßen rollen. Für seine Frau könnte ein Elektroauto infrage kommen, sobald ein passendes Modell angeboten werde. Angelika Westphal arbeitet als Krankenschwester im benachbarten Ahrenshoop und übernimmt dort ausschließlich Nachtschichten in einer Rehaklinik. Derzeit fährt sie einen Audi A3 – einen Benziner.

Jörg Westphal ist Leiter des Informationszentrums der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Warnemünde und muss gut 45 Minuten für seinen Arbeitsweg einplanen.

„Ich bin gespannt, wie lange der E-Golf, den wir testen, hält, bis man ihn laden muss“, sagt der 54-Jährige, der selbst einen früheren „Schummel-Diesel“ von VW fährt, wie er sagt. Der Seenotretter ist viel unterwegs, hält jedes Jahr rund 120 Vorträge über die spendenfinanzierte Arbeit der DGzRS in MV. Ehrenamtlich ist er außerdem seit 30 Jahren bei den Wustrower Seenotrettern aktiv, weil „Boote und Wasser mich faszinieren“. „Wir haben die älteste Seenotrettungsstation der deutschen Ostseeküste, die bald 170 Jahre alt wird“, sagt er nicht ohne Stolz.

In seiner freien Zeit schwingt er sich auf sein Triumph-Motorrad und braust durch die Landschaft. Vor Jahren hat er eine Harley-Tour durch die USA unternommen. Auch wenn die Westphals nicht mit Auto oder Motorrad unterwegs sind, mögen sie es mobil: Eine Leidenschaft des Ehepaars ist das Reisen. „Wir haben großen Spaß daran, neue Ecken auf der Welt zu entdecken“, erklärt Jörg Westphal. Ein Höhepunkt sei für ihn Singapur gewesen. „Es war superschön dort, jederzeit wieder!“ Auch Florida und Vietnam haben ihn fasziniert. Derzeit reisen die Wustrower vor allem auf Kreuzfahrtschiffen um die Welt. Ziele in Südamerika und Afrika stehen noch auf ihrer Wunschliste.

Auf einer Reise nach Kalifornien wurde der Familie auch das Thema Elektroauto präsent. „Uns ist aufgefallen, dass dort viele Menschen E-Autos fuhren. Vor allem Tesla ist auf der Schiene da sehr erfolgreich“, erinnert sich Westphal.

Virginie Wolfram

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