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MV aktuell Zwei Jahre Haft nach Campingbeil-Attacke
Nachrichten MV aktuell Zwei Jahre Haft nach Campingbeil-Attacke
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00:05 18.05.2016

Nach einem Eifersuchtsdrama ist der Greifswalder Philipp P. gestern wegen gefährlicher Körperverletzung zu zwei Jahren Freiheitsentzug ohne Bewährung verurteilt worden. Die Große Jugendkammer des Landgerichtes Stralsund folgte mit dem Urteil der Empfehlung von Siegfried Hartung von der Jugendgerichtshilfe des Landkreises Vorpommern-Greifswald.

Hartung hatte sich für eine Verurteilung des inzwischen 21-jährigen Angeklagten nach Jugendstrafrecht ausgesprochen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Philipp P. musste sich wegen versuchten Totschlags vor Gericht verantworten, nachdem er am 17. Januar dieses Jahres auf einem Parkplatz in der Greifswalder Niels-

Bohr-Straße mit einem Campingbeil seinen besten Kumpel angegriffen und leicht am Ohr verletzt hatte. Freunde der Männer hatten die Auseinandersetzung beobachtet und durch ihr Eingreifen Schlimmeres verhindert. Sie alarmierten die Polizei. Der Täter war noch am selben Tag in seiner Wohnung festgenommen worden.

In der Verhandlung wurde klar, dass Philipp P. aus Eifersucht gehandelt hatte. Nach seinen Worten hatte er mit seiner damaligen Verlobten und Mutter der gemeinsamen Tochter eine Geburtstagsfeier besucht. Als er sah, dass sie seinem besten Freund laufend Textnachrichten übers Handy schrieb, schlussfolgerte er, dass dieser die Frau für sich begeistern wollte. Leicht alkoholisiert, wollte P.

den Kumpel zu vorgerückter Stunde zur Rede stellen. Gegenüber dem Gericht beteuerte er mehrfach, dass er den Kumpel nicht töten, ihm aber einen gehörigen Denkzettel verpassen wollte, damit er von der Freundin ablasse.

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