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Nachrichten OZ hilft den Helfern: Große Anteilnahme der Leser
Nachrichten OZ hilft den Helfern: Große Anteilnahme der Leser
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16:23 11.09.2015
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Rostock

Die Bereitschaft, Flüchtlingen in MV zu helfen, ist enorm groß. Zahlreiche Leser der OSTSEE—ZEITUNG meldeten zum Start der Aktion „OZ hilft Flüchtlingen“, um ihre Unterstützung anzubieten.

„Die Gewalt gegenüber denen, die Schutz suchen, hat erschreckend zugenommen", sagt OZ-Leserin Regina Lübcke aus Grevesmühlen. Doch das Engagement der Bürger sei so viel größer. Seit gestern vermittelt die OZ landesweit Ansprechpartner, die auf Hilfe aller Art angewiesen sind. Denn noch immer fehlt es vielerorts an der Logistik, um Sachspenden und ehrenamtliche Angebote an die richtigen Stellen weiterzuleiten. Auch weiterhin können Sie sich, liebe Leser, per Telefon, Mail und im sozialen Netz bei unserer Leserreporterin melden, wenn sie helfen wollen und wir vermitteln können (Kontakte oben).

„Ich sehe es als Selbstverständlichkeit an zu helfen und verstehe nicht, dass sogar Menschen, die einst selbst Vertriebene waren, sich nicht engagieren“, sagt Brigitte Kleinschmidt aus Rostock. Gerne stelle sie ihre Zeit zur Verfügung, um die Flüchtlinge etwa bei Behördengängen zu begleiten. Auch der Rostocker Peter Wruck will mit anpacken: „Gerne würde ich mithelfen. Ich stelle mir vor, vier oder fünf Bedürftigen, die voraussichtlich noch ein paar Monate in Rostock sind, Deutsch zu vermitteln“, so Wruck. Neben den Organisationen, die ausschließlich auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen sind, gibt es auch jene, die vor allem Sach- und Geldspenden dringend benötigen. So suchen die landesweit tätigen Ortsverbände etwa vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Übergangs- und Winterbekleidung, Schuhe, Decken sowie Bettwäsche. Auch Hygiene-Artikel wie Zahnbürsten nimmt das DRK entgegen.

„Nachdem ich den Aufruf in der OSTSEE-ZEITUNG gelesen und von der Aktion erfahren habe, wollte ich nicht länger zuschauen“, sagt Hermann Schulte. Der Greifswalder bietet Pullover, Jacken und sogar ein Fahrrad an. „Ich möchte nicht nur materiell helfen, sondern auch deutlich machen, dass der Mecklenburger ein Herz für Bedürftige hat.“ Und auch die Kleinsten im Land zeigen Engagement. Yannis aus Stralsund will sein Taschengeld spenden. Auch ein Kuscheltier könne er abgeben, sagt der Sechsjährige. Die OZ hat die Hilfsangebote bereits an die richtigen Stellen weitergeleitet. Heute geht die Aktion weiter. Wer helfen will, bitte melden. Mecklenburg-Vorpommern erwartet in diesem Jahr insgesamt mehr als 16000 Flüchtlinge.

Spendenkonten
Wenn Sie, liebe Leser, für Flüchtlinge spenden möchten — hier Bankdaten. Wichtig: Um eine Spendenbescheinigung ausstellen zu können, benötigen die Empfänger unbedingt die vollständige Anschrift des Spenders! Bei Spenden bis 200 Euro reicht dem Finanzamt eine Buchungsbestätigung bzw. eine Kopie des Kontoauszugs.



Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern: Bank für Sozialwirtschaft,
IBAN: DE 1210 0205 0000 0119 4302, BIC: BFSWDE33BER
DRK Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.: Sparkasse Mecklenburg-Schwerin,
Kontonummer: 350 036 004;

Bankleitzahl: 140 520 00,
IBAN: DE49 1405 2000 0350 0360 04, BIC: NOLADE21LWL


Kreisdiakonisches Werk Stralsund: Pommersche Volksbank eG
IBAN: DE45 1309 1054 0001 2208 10
BIC: GENODEF1HST,
Zweck: KDW Flüchtlingshilfe
Kreisdiakonisches Werk
Die OZ-Hilfsaktion für Flüchtlinge geht weiter. Unsere Reporter erreichen Sie wochentags unter

☎ 03 81 / 365 152 (10 bis 18 Uhr)
• Mail:

leserreporter@ostsee-zeitung.de
Social Media:

Auch auf der OZ-Facebook-Seite können Leser mitteilen, wie sie helfen wollen —
www.facebook.com/Ostseezeitung

 



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