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Ai Weiwei: „Ich bin kein Berliner“

«Human Flow» Ai Weiwei: „Ich bin kein Berliner“

Der chinesische Aktivist und Bildhauser spricht kein Deutsch. Doch das ist wohl nur einer der Gründe, warum er sich in Berlin zwar „großzügig empfangen“ fühlt, aber nicht zu Hause.

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Der in seiner Heimat verfolgte chinesische Künstler Ai Weiwei ist sehr dankbar, in Berlin eine sichere Bleibe bekommen zu haben. Zuhause fühlt er sich an der Spree aber nicht.

Quelle: Richard Drew

Berlin. Der in seiner Heimat verfolgte chinesische Künstler und Aktivist Ai Weiwei ist sehr dankbar, in Berlin eine sichere Bleibe bekommen zu haben. Zuhause fühlt er sich an der Spree dennoch nicht.

„In Deutschland wurde ich großzügig empfangen, man gab mir einen Professorentitel, aber ich spreche kein Deutsch, bin kein Berliner“, sagte der 60-Jährige der „Berliner Morgenpost“ (Sonntag). „Es ist sicher, komfortabel und gut. Aber trotzdem kann ich es nicht Zuhause nennen“, sagte der Künstler.

In seinem neuesten Projekt, dem Film „Human Flow“ („Menschlicher Fluss“), beschäftigt sich Ai Weiwei auch mit Menschen, die kein Zuhause haben. Für die deutsche Ko-Produktion reiste der Aktivist in Flüchtlingscamps in 23 Ländern. Er fühle sich den Menschen, die alles hinter sich lassen mussten, sehr verbunden.

„Es ist keine einfache Entscheidung, in ein anderes Land zu gehen, das eine andere Religion hat, eine andere Sprache“, so der Künstler. „Und wenn dich die Menschen in diesem Land dann noch als kriminell ansehen oder als nutzlos, als Bürde, das ist nicht leicht.“

Der Film läuft in Deutschland ab dem 16. November in den Kinos.

dpa

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