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Panorama Alexander Gerst: Der Weltraumspaziergang seiner Kollegen im Livestream
Nachrichten Panorama Alexander Gerst: Der Weltraumspaziergang seiner Kollegen im Livestream
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16:54 14.06.2018
Die Internationale Raumstation (ISS). Quelle: NASA
Hannover

Alexander Gerst ist auf seiner zweite Mission im All. Gerst, Serena Auñón-Chancellor und Sergei Prokopjew waren am 6. Juni ins All gestartet, am 8. Juni erreichte die Crew die Internationale Raumstation. Dort werden die Astronauten in den kommenden Monaten zahlreiche Experimente machen. Am Donnerstag steht ein Außeneinsatz an, bei dem Astro-Alex Unterstützung aus dem Inneren der ISS leistet.

Die Weltraumspaziergänger bei der Arbeit

Außeneinsatz an der ISS

Die Astronauten Drew Feustel und Ricky Arnold brechen zum Außeneinsatz an der ISS auf. Sie sollen unter anderem hochauflösenden Kameras an der Außenwand anbringen. Alexander Gerst unterstützt die beiden Astronauten. Der Einsatz soll etwa sechseinhalb Stunden dauern. Die NASA zeigt den Einsatz ab 12.30 Uhr im Livestream:

Dienstag, 12. Juni

Alexander Gerst hat seine erste Pressekonferenz aus dem All gegeben. Wie er im All die Fußball-Weltmeisterschaft verfolgt, lesen Sie hier.

Samstag, 9. Juni

Was macht Alexander Gerst eigentlich auf der ISS?

An Bord der Internationalen Raumstation wird Alexander Gerst viel beschäftigt sein. In den kommenden sechs Monaten wird er rund 300 Experimente abarbeiten. Darunter sind 41 aus Deutschland. Alle Experimente wurden ausgewählt, weil sie nur an Bord der ISS gemacht werden könnten, erklärt die ESA.

Gerst hilft zum Beispiel dabei, zu erforschen, welche Auswirkungen das Leben im All auf die Muskeln und das Gehirn haben. Das ist nicht nur wichtig, wenn Menschen eines Tages zum Mars fliegen oder längere Zeit auf dem Mond leben wollen: Ein Experiment beschäftigt sich mit der Frage, wie sich das Knochenmark in der Schwerelosigkeit verändert. Die Erkenntnissen können auch Menschen mit Osteoporose helfen.

Deshalb arbeitet die Crew am Wochenende durch

Andere Experimente haben dagegen gar nichts mit dem menschlichen Körper zu tun. „Zum Beispiel untersuchen wir flüssiges Metall, das frei schwebt“, sagte Gerst im Vorfeld. Er testet auch einen Roboter, der auf Sprachbefehle hört. Mit dem Projekt „Cimon“ erforscht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) künstliche Intelligenz.

„Deutschland ist ein Land, das von Wissen lebt. Wir haben keine Ressourcen“, sagte Walther Pelzer, Leiter des Raumfahrtmanagements beim DLR. Daher gehe es darum, technologisch und innovativ weit vorne zu bleiben. „Dafür ist diese Mission ein großer Schritt.“

Doch schon in den ersten Tagen muss Gerst seinen Zeitplan anpassen. Denn wenn zwei seiner Kollegen am Donnerstag auf Außeneinsatz gehen, soll Gerst sie aus dem Inneren der ISS unterstützen. „Dafür mussten wir ein Experiment verschieben“, sagte Volker Schmid, „Horizons“-Leiter beim DLR. Aus diesem Grund wird die Crew am Wochenende auch durcharbeiten.

Brauchen wir Menschen im All?

Die Raumstation ISS ist die teuerste WG des Sonnensystems, viele Experimente könnten auch Roboter übernehmen: Warum die menschliche Raumfahrt trotzdem wichtig ist.

Alexander Gerst ist an Bord der ISS

Gerst, Serena Auñón-Chancellor und Sergei Prokopjew sind in die ISS geschwebt. Sie wurden von den US-Astronauten Andrew Feustel und Richard Arnold sowie dem Kosmonaut Oleg Artjemjew in blauen, weißgeblümten Hawaiihemden begrüßt.

Die Luke der ISS ist offen

Als nächstes wird die Luke der Sojus geöffnet.

In etwa 20 Minuten sollen die Astronauten die ISS betreten können

Wenn sicher ist, dass es keine Lecks gibt, können die Luken zwischen der Sojus und der ISS geöffnet werden.

Ein Vorgeschmack auf die Mission „Horizons“

Das Andocken in der Wiederholung

Wie twittert Gerst eigentlich aus dem All?

Gerst will auch bei seiner zweiten Mission wieder auf den sozialen Plattformen aktiv sein. Er loggt sich dazu aber nicht selbst bei Twitter und Co. ein. Stattdessen mache er, wenn er etwas Interessantes sehe, Fotos und notiere seine Gedanken, „denn wir müssen arbeiten“, erzählt Gerst. Abends schaue er sich dann seine Bilder und Notizen an. „Das schicke ich in einer Email an mein Team, und die stellen das ein“, sagte Gerst.

So sieht es in Gersts neuem Zuhause aus

Mit Hilfe von Google Earth kann man durch die Internationale Raumstation schweben.

Alexander Gerst ist an der ISS angekommen

Ein bisschen früher als geplant hat die Sojus-Kapsel um 15.01 Uhr an die ISS angedockt. Bevor die Astronauten ihre Kollegen auf der Internationalen Raumstation persönlich begrüßen können, müssen sie aber noch einige Tests durchführen. Das Prozedere dauert etwa anderthalb Stunden.

Die Kapsel ist weniger als 100 Meter von der ISS entfernt

Das Docking-Manöver ist wahrscheinlich sogar schon ein paar Minuten früher beendet.

Die ISS kommt immer näher

Alles läuft bisher nach Plan.

Ankunft in 40 Minuten

Wie funktioniert das Andocken?

Die ISS und die Sojus-Kapsel treffen auf einer Höhe von 400 Kilometern über der Erde aufeinander. Das eigentliche Andocken funktioniert automatisch. In einer Reihe mehrere Zündungen der Antriebsdüsen nähern sich Gerst und seine Kollegen dem Weltraumlabor, wie die ESA erklärt. Um 14.37 Uhr sind sie noch zwei Kilometer entfernt, um 14.41 Uhr 1,1 Kilometer und um 14.43 sind sie dann noch 640 Meter vom Ziel entfernt. Die beiden Raumschiff fliegen dabei mit einer Geschwindigkeit von 27.500 Stundenkilometern. Gerst wird dabei Co-Pilot sein.

Der Crew geht es gut

Was macht Alexander Gerst, wenn er auf der ISS angekommen ist?

Wenn sich am Freitagnachmittag die Luke öffnet und Gerst zurück in die ISS schwebt, werden sie von den US-Astronauten Andrew Feustel und Richard Arnold sowie vom Kosmonauten Oleg Artjemjew begrüßt. „Wir umarmen unsere Freunde, die wir viele Monate nicht gesehen haben“, sagte Gerst vor seinem Start.

Dann steht Körperpflege an: Mit einem speziellen Handtuch können sich die Astronauten reinigen. „Da werde ich mich sehr drauf freuen nach zwei Tagen in der Sojus“, sagte Gerst. Anschließend gibt es ein Sicherheitsbriefing. Dann können die Neuankömmlinge ihr neues Quartier beziehen. Sie holen ihre Schlafsäcke aus dem Raumschiff, „bringen sie in unsere Räume und machen sie uns ein bisschen schön“.

Das Docking-Manöver im Livestream und Fernsehen

Mit einer Geschwindigkeit 30 Mal so schnell wie Jumbo Jet haben Gerst und seine Kollegen die Erde umrundet. Am Freitag holen sie die Internationale Raumstation endlich ein. Um 15.07 Uhr soll die Sojus-Kapsel an die ISS andocken. Die ESA beispielsweise überträgt das Docking-Manöver ab 14.15 Uhr in einem Livestream. Zwischen 17.05 Uhr und 17.35 soll sich die Luke öffnen. Dann ist „Astro-Alex“ angekommen. Auch auf dem Youtube-Kanal der NASA wird das Ereignis gezeigt. Der Sender Welt sendet ab 14.45 Uhr eine Sondersendung.

Ist „Mini“ der größte Astro_Alex-Fan?

Gebannt hat „Mini“ am Mittwoch den Start von Alexander Gerst verfolgt. Das Foto wurde hunderte Mal retweetet. Jetzt darf das Kind am 4. September auf einer Veranstaltung des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt mit seinem Helden im All sprechen.

Donnerstag, 7.Juni 2018

Wie verbringt Gerst den zweitägigen Flug zur ISS?

Knapp zwei Tage sind Alexander Gerst, Serena Auñón-Chancellor und Sergei Prokopjew auf dem Weg zur Internationalen Raumstation. Dabei umrunden sie die Erde insgesamt 34 Mal. Bei seiner ersten Mission war Gerst nur sechs Stunden zur ISS unterwegs. Diese kürzere Route war dieses Mal allerdings nicht möglich: Der Winkel zwischen den Flugbahnen von Sojus und ISS war zu groß, um sie in den vier Umläufen eines sechsstündigen Flugs auszugleichen.

Nach dem Start durften die Astronauten die Luke zum sogenannten Orbitalmodul öffnen, wo auch die Fracht lagert. „Dann legen sie ihre Druckanzüge ab. Die sind nicht besonders bequem“, sagte Thomas Reiter, der 2006 zur ISS geflogen war, der dpa. Dann könnten die Astronauten sich „ein bisschen ausstrecken“. In der Kapsel gibt es eine Toilette. Die muss man sich wie einen Trichter an einem Schlauch vorstellen, die die Notdurft ansaugt. Windeln sind also nicht obligatorisch. Auf dem Speiseplan stehen getrocknete Früchte und Konserven-Essen. An Bord gibt es kein Internet oder Satellitentelefone. Die Crew kommuniziert per Funk in festgesetzten Abständen mit dem Boden, wie die ESA mitteilte.

Rückblick auf den Starttag und die Vorbereitungen

Mittwoch, 6.Juni 2018

Gersts Flug verläuft planmäßig

Der Flug des Sojus-Raumschiffs verläuft genau nach Plan. „Das Raumschiff befindet sich auf der Umlaufbahn, die (Solar-)Batterien sind ausgefahren“, sagte Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin. „Der Besatzung geht es normal. Die Mission hat ihre Arbeit begonnen.“

Der Liftoff in der Wiederholung

Künzelsau feiert seinen Astronauten

Die baden-württembergische Stadt Künzelsau hat mit einem Fest den Launch ihres Ehrenbürgers Alexander Gerst gefeiert. Rund 5000 Menschen verfolgten den Start von Gerst auf einer Leinwand am Alten Rathaus. Der 42-Jährige wurde in Künzelsau geboren.

Stadtfest in Künzelsau, dem Geburtsort von Alexander Gerst. Quelle: dpa

Wenn Gerst in Bayern gestartet wäre...

... wäre das ziemlich teuer geworden. Zumindest, wenn die Sojus dort in eine Radarfalle gerauscht wäre. Die Polizei Oberbayern Süd hat das mal durchgerechnet. Das Ergebnis: ca. 500.000 Euro Geldbuße, 1120 Punkte in Flensburg und ca. 70 Jahre Fahrverbot.

Am Mittwoch startete der deutsche Astronaut Alexander Gerst zur Internationalen Raumstation. Am Freitag soll die dreiköpfige Crew die ISS erreichen.

Die Astronauten haben den Orbit erreicht

Nun fliegen sie 34 Erdumrundungen, bis sie am Freitag die Internationale Raumstation erreichen.

Alexander Gerst ist gestartet!

Die russische Sojus-Rakete ist vom Weltraumbahnhof Baikonur gestartet. Die Astronauten sind auf dem Weg zur Internationalen Raumstation.

Die Rakete ist startklar

Die Astronauten warten

Gerst und seine Kollegen warten nun auf den Start. Sie sitzen dabei auf 274 Tonnen Treibstoff. Als Startplatz im Weltraumbahnhof Baikonur wurde die historische Startrampe 1 gewählt. Hier startete Juri Gagarin, der erste Mensch im Weltall, 1961. In den vergangenen 60 Jahren sind mehr als 500 Raketen vom sogenannten „Gagarin-Start“ aus gestartet. Hier starten zu dürfen, sei ein „Riesenkompliment“, sagte Gerst vor dem Start.

Der Start im Livestream und Fernsehen

In Deutschland kann man den Start sowohl online als auch im Fernsehen verfolgen. Ab 12 Uhr gibt es zum Beispiel einen Livestream der ESA-Sonderveranstaltung aus dem Zeiss-Großplanetarium in Berlin. Dort wird unter anderem der Raketenstart live übertragen. Außerdem berichten Astronauten, Wissenschaftler und Raumfahrtexperten über Details der Mission.

Auch mehrere Fernsehsender zeigen den Start in ihrem Programm. Auf n-tv wird ab 12.30 Uhr aus Baikonur berichtet. Der Sender Welt berichtet in einer Live-Sondersendung zwischen 12 und 14 Uhr über den Start. Der Bildungskanal ARD-alpha sendet ab 12.30 Uhr aus dem Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen. Auch das ARD-Mittagsmagazin überträgt ab 13 Uhr live den Start.

Auf Twitter informieren zum Beispiel die Kanäle @ESA_de oder @esaspaceflight über die aktuellen Entwicklungen.

ESA-Chef Wörner verabschiedet sich emotional

Der Chef der Europäischen Weltraumorganisation, Jan Wörner, hat sich am Dienstag persönlich von Alexander Gerst verabschiedet. Dabei habe er gesagt: „Alex, weißt du, du könntest mein Sohn sein.“ Das sagte Wörner der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch auf dem russischen Weltraumbahnhof Baikonur. Schon bei Gersts erster Mission zur ISS habe er das Gefühl gehabt, sozusagen seinen Sohn ins All zu schicken. Dass Gerst in der zweiten Hälfte seiner Horizons-Mission die Rolle des Kommandanten übernehme, sei eine große Ehre.

Letzte Nachricht vor dem Start

Jetzt wird es ernst: Gerst und die Crew steigen in die Rakete und winken zum Abschluss noch einmal.

Und Gerst schreibt eine letzte Nachricht vor dem Start:

Alexander Gerst macht eine Herz-Geste vor dem Start zur Internationalen Raumstation. Quelle: REUTERS POOL

Gerst fährt zur Rakete

Drei Stunden vor dem Launch fahren Gerst, Auñón-Chancellor und Prokopjew nun zur Rakete. „Fauchend, fast wie ein lebendiges Lebewesen“ stehe sie da, findet Gerst. Es handelt sich um eine russische Sojus. Sie besteht aus einer Trägerrakete und einer Kapsel, in der die Astronauten sind. In der Kapsel haben bis zu drei Raumfahrer Platz. Sie müssen zwischen 50 und 95 Kilogramm wiegen und 150 bis 190 Zentimeter groß sein. Ein orthodoxer Priester hatte die Rakete am Dienstag gesegnet.

Die Crew zieht die Raumanzüge an

Wo ist die ISS gerade?

Mit einer Geschwindigkeit von 28 800 Stundenkilometern braucht die Internationale Raumstation (ISS) nur 90 Minuten, um die Erde einmal zu umrunden. Das heißt, Alexander Gerst wird jeden Tag 16 Mal die Sonne auf- und untergehen sehen.

Wer wissen will, wo sich die ISS gerade befindet, kann zum Beispiel den Tracker der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) nutzen. Am richtigen Ort und in einer wolkenlosen Nacht kann man dann die Internationale Raumstation mit bloßem Auge sehen. Sie sieht aus wie ein heller Stern oder ein Flugzeug, das sich über den Himmel bewegt. Auf der ESA-Seite sieht man auch Bilder, die die ISS live von der Erde aufnimmt – aber nur, wenn die Station Funkkontakt zur Bodenkontrolle hat.

Wer wissen will, wann die ISS das nächste Mal über das eigene Zuhause fliegt, kann zum Beispiel die Seite „Spot the Station“ aufrufen. Die Mission Control des Johnson Space Centers der NASA ermittelt mehrmals pro Woche für mehr als 6700 Orte, wann die ISS von dort zu sehen ist.

Abschied von der Familie

Von seiner Familie hat sich Gerst bereits verabschiedet. „Haben eine tolle Verabschiedung von Freunden und Familie bekommen“, twitterte Gerst am Morgen. „Wir freuen uns sehr, ihn nun zum zweiten Mal ins All fliegen zu sehen und wünschen ihm das Allerbeste“, teilte die Familie schriftlich der Deutschen Presse-Agentur mit.

Die letze Dusche für 187 Tage

Heute Morgen sind Gerst und seine Kollegen um 4.10 Uhr deutscher Zeit aufgestanden. Zum letzten Mal für sechs Monate konnte Gerst duschen. Nach dem Frühstück unterschrieb die Crew auf den Türen ihrer Hotelzimmer. Das ist eine russische Raumfahrttradition.

Dienstag, 5.Juni 2018

Letzte Pressekonferenz vor dem Start

Bei der finalen Pressekonferenz beantwortete die Crew letzte Fragen und posierte entspannt für Fotos. Allerdings getrennt durch eine Scheibe, denn Gerst und seine Kollegen befinden sich in Quarantäne.

Am Abend vor dem Start haben die Astronauten dann traditionell den sowjetischen Filmklassiker „Die weiße Sonne der Wüste“ aus dem Jahr 1970 geschaut. Nach dem Tod der Sojus-11-Besatzung hatte die Crew der Sojus-12 den Film gemeinsam angeschaut – und war wieder heil zur Erde zurückgekehrt.

Was Gerst im Gepäck hat

Gerst kennt das Prozedere, es ist seine zweite Mission zur Internationalen Raumstation (ISS). „Wenn man zum zweiten Mal in sein Raumschiff steigt, dann fühlt es sich schon ein wenig an wie zu Hause“, sagte Gerst im Vorfeld über seine Rückkehr zur ISS. Mit im Gepäck hat er dieses Mal zum Beispiel ein Stück der Berliner Mauer und eine Zeitkapsel. Außerdem gibt es für Gerst etwas besonderes zu Essen auf der Raumstation: Käse-Spätzle , Maultaschen oder Zwetschgen-Dessert sind extra nach Gersts Geschmack kreiert worden und werden als Bonus-Essen via Raumfrachter zur ISS gebracht. Zum wiederholten Male dabei auch die Maus – und zum ersten Mal auch den kleinen blauen Elefanten.

Der Soundtrack vorm Start

In der letzten Stunde vor dem Launch um 13.12 Uhr hört die Crew Musik über Funk. Auf Twitter hatte Gerst seine mehr als eine Millionen Follower nach Vorschlägen gefragt. Auf der Playlist stehen nun unter anderem das „Captain Future Theme“ und „Astronaut“ von Sido feat. Andreas Bourani. Der Start wird sowohl online als auch im Fernsehen übertragen.

Die Start-Playlist von Alexander Gerst

1. Captain Future Theme (aus der TV-Zeichentrickserie „Captain Future“)

2. Castle in the snow (The Avener)

3. Die Mensch-Maschine (Kraftwerk)

4. When You Go Forward (Triangle Sun)

5. Astronaut (Sido feat. Andreas Bourani)

6. Five Minutes (Her)

7. Heute Hier Morgen Dort (Hannes Wader)

8. Destiny (Zero 7)

9. Sunny Road (Emilíana Torrini)

Gerst hat sich gut zwei Jahre lang für seine „Horizons“ Mission trainiert – und auch in den Sozialen Medien viele Einblicke in die Vorbereitungen gegeben. Drei Tage vor dem Start verriet er dort zum Beispiel einen alten Astronautentrick: Das Bett am Fußende auf Klötze stellen – so gewöhne sich der Körper schon vor dem Flug an den Flüssigkeitstransfer in die oberen Extremitäten. Auch aus dem All wolle er weiter Fotos auf Twitter und Co. posten, sagte Gerst in der letzten Pressekonferenz vor dem Start.

Ankunft an der ISS

An der ISS dockt die Crew dann am Freitag an. Dort warten auf Gerst und seine Kollegen 187 arbeitsreiche Tage. Rund 300 Experimente werden die Weltraum-Wissenschaftler im Erdorbit machen. Dabei arbeitet Gerst auch mit einem Roboter, der auf Sprachbefehle hört. In der zweiten Hälfte seiner Mission übernimmt Gerst als erster Deutsche dann das Kommando über die Internationale Raumstation.

Von Anna Schughart/RND/dpa

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