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Panorama Brasilianische Militärpolizei rückt in Rios Favelas ein
Nachrichten Panorama Brasilianische Militärpolizei rückt in Rios Favelas ein
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08:06 31.03.2014
Vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft haben brasilianische Sicherheitskräfte eine ganze Reihe von Favelas besetzt. Foto: Marcelo Sayao
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Rio de Janeiro

Im Vorfeld der Fußball-WM in Brasilien sind schwer bewaffnete Einheiten der Militärpolizei in eine Armensiedlung von Rio de Janeiro eingerückt.

Mehr als 1000 Beamte besetzten am Sonntag in den frühen Morgenstunden (Ortszeit) den aus 16 Favelas bestehenden Komplex Maré mit rund 140 000 Bewohnern nahe der Autobahn zwischen Flughafen und Stadtzentrum.

Der Einsatz dauerte nur eine Viertelstunde, wie lokale Medien berichteten. Zu größeren Zusammenstößen mit bewaffneten Gruppen kam es demnach nicht. Sechs Menschen wurden wegen Drogenbesitzes festgenommen und mehrere Kilo Rauschgift beschlagnahmt.

Nachdem die Beamten mit gepanzerten Fahrzeugen in die Siedlung eingerückt waren und strategische Punkte besetzt hatten, hissten sie die Flaggen von Brasilien und Rio de Janeiro. Gouverneur Sergio Cabral sprach von einem historischen Tag. Der Einsatz sei die Antwort des Volkes auf das organisierte Verbrechen, sagte er dem Nachrichtenportal G1.

In rund einer Woche wird Maré an die Streitkräfte übergeben. Die Truppen würden solange bleiben wie nötig, sagte Justizminister José Eduardo Cardozo vor Beginn der Operation. Nach wiederholten Angriffen auf Polizeiwachen hatte die Regierung von Rio die Streitkräfte zuletzt um Unterstützung gebeten.

Langfristig soll allerdings die sogenannte befriedende Polizei in Maré für Ordnung sorgen. Diese Einheiten bleiben dauerhaft in den von Gewalt und Kriminalität geprägten Vierteln der brasilianischen Großstädte und sollen engen Kontakt zu der Bevölkerung halten.

Vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft 2014 haben brasilianische Sicherheitskräfte eine ganze Reihe von Favelas besetzt, die zuvor von bewaffneten Gangs kontrolliert wurden. „Wir haben einen sehr gut ausgearbeiteten und vorbereiteten Plan für die WM“, sagte Justizminister Cardozo.



dpa

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