Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Panorama Budenzauber zum „1. Tag der Trinkhallen“ im Ruhrgebiet
Nachrichten Panorama Budenzauber zum „1. Tag der Trinkhallen“ im Ruhrgebiet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:48 22.08.2016
Anzeige
Mülheim/Ruhr

Mit dem „1. Tag der Trinkhallen“ hat das Ruhrgebiet am Samstag eine Institution gefeiert. Rund 50 der typischen Revier-Kioske beteiligten sich an dem Festtag für die Büdchenkultur mit eher Trinkhallen-untypischem Programm.

Vor den Kiosken gab es Konzerte, Kleinkunst-Darbietungen und Literaturlesungen. An anderen Buden quer durch das Revier warteten Büdchen-Inhaber mit Poetry Slams, DJs oder Karaoke für alle auf.

„Der Mythos Bude lebt, das hat heute jeder gespürt“, teilte Axel Biermann, Chef des Veranstalters Ruhr Tourismus, nach dem Fest mit. Zahlreiche Menschen seien bei idealem Wetter von Bude zu Bude geschlendert, hätten hier und da verweilt und mit den Trinkhalleninhabern oder den beteiligten Künstlern geplauscht, hieß es in der Mitteilung vom Sonntag weiter. Damit sei die Idee, das Büdchen als Ort des Austausches und der Begegnung zu würdigen, aufgegangen. Viele Besucher seien auch mit dem Fahrrad von Trinkhalle zu Trinkhalle gefahren.

Die Büdchen kamen in Ballungsräumen während der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts in Mode. Unternehmer versuchten die Arbeiter dort mit Mineralwasser zu versorgen, um den Alkoholkonsum einzudämmen. Historisch gehen die Büdchen wohl auf orientalische Wasserverteilstellen zurück.

50 Trinkhallen in 22 Revierstädten hatten die Veranstalter aus den Bewerbern für das offizielle Programm ausgesucht. Mehr als 100 weitere Büdchenbesitzer stellten zusätzlich ihr eigenes Programm auf die Beine.

dpa

Die Tat hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt: Eine Gruppe junger Männer schlägt und tritt einen 17-Jährigen brutal zusammen, so dass er stirbt. Jetzt zeigt sich: Das Gehirn des Jungen wies eine Vorschädigung auf - schon ein leichter Schlag führte zum Tod.

22.08.2016

Nach Wochen politischer Eskalation scheinen Politiker in Berlin und Ankara um Verständigung zwischen Deutschland und der Türkei bemüht. Eine Einmischung in deutsche Angelegenheiten weist der deutsche Innenminister aber brüsk zurück.

22.08.2016

Seit den Gewalttaten von München, Ansbach und Würzburg streitet die Regierungskoalition wieder über Bundeswehreinsätze im Inland. Karlsruhe erlaubt sie in Terrorfällen. Bald sollen sie geübt werden.

22.08.2016
Anzeige