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Panorama Bürgermeister will Loveparade nicht genehmigt haben
Nachrichten Panorama Bürgermeister will Loveparade nicht genehmigt haben
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12:37 02.05.2018
Adolf Sauerland, ehemaliger Oberbürgermeister von Duisburg, sitzt im als Zeuge vor Gericht im Loveparade-Prozess. Quelle: dpa
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Düsseldorf

Der Duisburger Ex-Oberbürgermeister Adolf Sauerland will an möglichen Fehlern bei der Genehmigung der Loveparade 2010 nicht beteiligt gewesen sein. Das stellte der CDU-Politiker am Mittwoch als Zeuge vor Gericht klar.

„Aktiv in dem Genehmigungsprozess war ich nicht“, sagte der 62-Jährige im Prozess um die Loveparade-Katastrophe mit 21 Toten und Hunderten Verletzten. „Ich musste keine Genehmigung erteilen oder vorbereiten.“

Sauerland will nur Ideengeber gewesen sein

Er habe die Idee, sich um die Loveparade zu bewerben, in den Stadtrat eingebracht, sagte Sauerland vor dem Duisburger Landgericht. Der Rat habe der Idee mit großer Mehrheit zugestimmt. Er habe das Projekt dann in Gang gebracht, sei damit aber außen vor gewesen.

„Das war dann Sache der Fachlichkeit.“ Sein Pressesprecher habe schon mal an Sitzungen teilgenommen, sagte Sauerland. Ansonsten habe ihn Dezernent Wolfgang Rabe über den Gang der Dinge informiert.

Der Vorwurf der fahrlässigen Tötung steht im Raum

Bei der Loveparade am 24. Juli 2010 in Duisburg starben im Gedränge 21 Menschen, mindestens 652 wurden verletzt. Der Prozess um die Verantwortung dafür gegen sechs Mitarbeiter der Stadt Duisburg und vier Beschäftigte des Veranstalters Lopavent hatte im Dezember begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem fahrlässige Tötung vor.

Von RND/iro/dpa

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