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Bushido soll den Bambi abgeben

Berlin Bushido soll den Bambi abgeben

Berliner Politiker sind empört über angebliche Mafia-Beziehungen des Musikers.

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Berlin. Rapper Bushido (Foto) hat nach Berichten über eine von ihm erteilte Vermögensvollmacht an eine mafiöse Großfamilie scharfe Kritik auf sich gezogen. Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) und Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) äußerten sich empört. Buschkowsky nannte eine solche Vollmacht „die Aufgabe des eigenen Willens, des gesamten Lebens“. Henkel forderte, dem Sänger den Integrations-Bambi abzuerkennen, den er 2011 erhalten hatte.

Der „Stern“ berichtet in seiner neuen Ausgabe, dass Bushido enge Verbindungen zu einem Berliner „Mafia-Clan“ unterhalte. Der Rapper habe einem Mitglied der libanesisch-palästinensischen Großfamilie eine Generalvollmacht erteilt, die ihm den Zugriff auf sein Geld, seine Immobilien und Firmen ermögliche. Hintergrund soll ein Vertrag bei einer Plattenfirma sein, den Bushido mit Hilfe der Familie auflösen konnte. Das notariell beglaubigte Dokument soll dem „Stern“ vorliegen.

Demzufolge ermittelte die Berliner Kriminalpolizei bereits wegen des Verdachts auf zahlreiche Delikte gegen Mitglieder der Familie — wegen Drogen- und Menschenhandels, Erpressung und Zuhälterei.

Berlins Innensenator Henkel forderte den Verlag Hubert Burda Media, der den Medienpreis Bambi vergibt, auf, eine Aberkennung zu „prüfen“. Serkan Tören, integrationspolitischer Sprecher der FDP, schrieb an Verleger Herbert Burda: „Ich bitte Sie eindringlich, ihm den Integrationspreis abzuerkennen.“ Wer „engen Kontakt“ zu den „Größen der Berliner Unterwelt pflegt“, sei kein Beispiel für Integration, sondern „das genaue Gegenteil“. Eine Sprecherin des Burda-Verlags sagte zunächst: „Derzeit planen wir nicht, den Preis abzuerkennen.“

OZ

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