Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Panorama Charlize Theron: Rassismus behindert Kampf gegen Aids
Nachrichten Panorama Charlize Theron: Rassismus behindert Kampf gegen Aids
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:16 20.07.2016
Anzeige
Durban

Rassismus, Sexismus und Ungleichheit sind der Schauspielerin Charlize Theron zufolge Hauptgründe für den Fortbestand der weltweiten Aids-Epidemie.

„Manche Leben sind mehr wert als andere ... weiße Haut mehr als dunkle Haut“, klagte die 40 Jahre alte Oscar-Preisträgerin („Monster“) und HIV-Aktivistin am Montagabend an. Die Welt habe alle Mittel zur Verfügung, die HIV/Aids-Epidemie zu beenden und doch habe es allein 2015 rund 2,1 Millionen HIV-Neuinfektionen gegeben, sagte sie unter tosendem Beifall vor Tausenden Delegierten der Welt-Aids-Konferenz im südafrikanischen Durban.

„Wir müssen uns eingestehen, dass hier etwas schrecklich falsch läuft“, sagte die südafrikanische Schauspielerin. Rassismus und Ungleichheit erlaubten den Weißen und Wohlhabenden die Schwarzen auszubeuten und diese dann für ihr Leiden zu verurteilen, sagte Theron. 

Weltweit starben im vergangenen Jahr 1,1 Millionen Menschen an den Folgen der Immunschwächekrankheit Aids, 800 000 von ihnen in Afrika. Die internationale Gemeinschaft hat sich im Juni auf das Ziel verständigt, die Aids-Epidemie bis 2030 beenden zu wollen. Die bis Freitag dauernde Welt-Aids-Konferenz bringt etwa 18 000 Forscher, Aktivisten und Regierungsvertreter aus rund 180 Ländern zusammen.

dpa

Mehr zum Thema

Jedes Jahr sterben rund 1,1 Millionen Menschen an Aids. Die meisten Todesfälle wären jedoch vermeidbar. Bis 2030 soll die tödliche Epidemie endlich gestoppt werden. Ist das realistisch?

19.07.2016

Durban (dpa) – Die Schauspielerin Charlize Theron (40) hat mehr Einsatz gefordert, um neue HIV-Infektionen bei Mädchen und jungen Frauen zu verhindern.

19.07.2016

Durban (dpa) – Die Aids-Epidemie wird Experten zufolge wohl nicht wie geplant bis zum Jahr 2030 besiegt sein.

18.07.2016

Die kanadische Schauspielerin Alison Pill (30, „Midnight in Paris“, „Milk“) und ihr amerikanischer Kollege Joshua Leonard (41, „The Blair Witch Project“, „Wenn ich bleibe“) werden Eltern.

20.07.2016

Ein ehemaliger Angehöriger der US-Marines bringt drei Polizisten um - nur zwei Wochen nach dem fünffachen Polizistenmord von Dallas. Die Polizei ehrt ihre toten Helden. Doch Pathos alleine dürfte die Lage nicht verbessern.

18.07.2016

Vier Tage nach dem verheerenden Anschlag in Nizza mit 84 Ermordeten werden weitere Hintergründe über den mutmaßlichen Attentäter bekannt. Und die Solidarität der Franzosen scheint zu bröckeln: In der Ferienstadt schallen Regierungschef Valls Buhrufe entgegen.

19.07.2016
Anzeige