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DHL-Erpressung führt zu Fehlalarmen

Verdächtige Geschenke DHL-Erpressung führt zu Fehlalarmen

In der Vorweihnachtszeit werden Pakete normalerweise freudig erwartet. Seit DHL mit Paketbomben erpresst wird, sieht das anders aus.

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Trotz der Fehlalarme begrüßt die Polizei die erhöhte Alarmbereitschaft in der Bevölkerung.

Quelle: Arno Burgi/archiv

Potsdam/Berlin. Im Zuge der Erpressung des Paketdienstleisters DHL mehren sich im Raum Berlin-Brandenburg die Fehlalarme wegen verdächtiger Pakete.

Es gebe einen merklichen Anstieg der Fehlalarme, seit einer Apotheke in Potsdam in der Vorwoche Woche eine Paketbombe zugestellt worden sei, sagte ein Polizeisprecher in der Nacht. So hätten unter anderem unerwartet früh zugestellte Weihnachtsgeschenke oder unerwartete Werbesendungen in der vergangenen Woche mehrfach Sprengstoffexperten auf den Plan gerufen.

Auch in anderen Regionen Deutschlands stieg die Alarmbereitschaft, wie ein Beispiel vom Nikolaustag im rheinland-pfälzischen Cochem an der Mosel zeigt. Wegen eines Nikolauspakets ohne Absender hatte der Empfänger die Polizei gerufen - die aus Sicherheitsgründen kurzerhand den Marktplatz evakuieren ließ und Sprengstoffexperten des Landeskriminalamts herbeirief. Die Evakuierung wurde schließlich aufgehoben, nachdem der Empfänger das Paket selbst geöffnet hatte.

Die erhöhte Alarmbereitschaft in der Bevölkerung begrüßt die Polizei trotz der Fehlalarme und warnt weiter vor dem Öffnen verdächtiger Pakete. Der unbekannte Erpresser hatte Anfang November bereits eine Paketbombe an einen Online-Versandhändler in Frankfurt (Oder) geschickt. In einem verschlüsselten Schreiben wurde DHL zur Zahlung einer Geldsumme in Höhe von mehreren Millionen Euro aufgefordert.

dpa

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