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Panorama „Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung“
Nachrichten Panorama „Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung“
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12:06 26.11.2018
Einwegbesteck aus Kunststoff soll auf einigen Weihnachtsmärkten im Land der Vergangenheit angehören. Quelle: STEFAN SAUER/Dpa
Rostock

Die Bestrebungen, auf einigen Weihnachtsmärkten in MV in diesem Jahr etwa auf Plastik-Besteck zu verzichten und stattdessen auf kompostierbares Material zu setzen, stößt bei OZ-Lesern auf breite Zustimmung. Doch es gibt auch Kritik. Während Antje Wolff schreibt, dass die Überlegungen ein guter Schritt in die richtige Richtung seien, notiert Kai Schlüter: „Weil die Ozeane voll sind mit Plastik sollen Deutsche beziehungsweise Europäer auf Plastik verzichten.“ Und weiter: „Die belasteten Flüsse sind in Afrika und Asien, europäische sind recht ,sauber’. Ob beim Kohlendioxid, Stickstoffdioxid oder Plastik in den Meeren: Die Deutschen können gar nichts verändern. Aber zahlen sollen sie, da gibt es keine Grenzen.“

Auch Uwe Koob meint: „Alles gut und schön. Aber wenn nur wir das machen, wird es nichts nutzen.“ Markus Hertel schlägt vor: „Teller, Tasse, Messer und Gabel könnte man von zu Hause mitbringen.“ Und Steve Zimmermann findet: „Kompostierbar ist ja super. Da kann man nur hoffen, dass die Mülltrennung genauso gut klappt auf den Weihnachtsmärkten. Ansonsten haben wir nur einen umweltfreundlichen Löffel, der falsch entsorgt wurde und nicht kompostiert wird. Das Schlimme ist das vermeintliche Biogeschirr, das meist in normalen Tüten verpackt wird. Ist alles wie so oft nur Augenwischerei, sofern der Verbraucher nicht umdenkt, verlagern wir nur die Probleme.“ Anka Brelle ist überzeugt: „Es gibt für alles Ersatz. Zu meiner Kinderzeit gab es auch Trinkhalme aus Stroh.“ Gitte Hudasch ruft dazu auf, „dann noch gleich den Blödsinn des eingeschweißten Obstes und Gemüses zu unterlassen. Dann wäre ich schon zufrieden. Aber irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass das immer mehr zunimmt, selbst Obst wie Bananen und Pomelo haben Plastik drumherum.“

Xenia Meiske schreibt: „Wenn man Drittländer nicht ausbeuten würde und sich täglich irgendwas kaufen würde, das man eh nicht braucht und als Unternehmen anfangen würde, nachhaltig zu produzieren in Drittländern und die Menschen für nachhaltig produziertes Zeug vernünftiges Geld bekommen würden, um sich etwas zu essen zu kaufen und vernünftige Müllsysteme dort etablieren würde, ja dann würde es Sinn machen. Ansonsten können wir auch wie im Mittelalter einfach unseren Müll aus dem Fenster werfen und die Papiertonne, den Hausmüll und den gelben Sack einfach anzünden.“ Weiterlesen:
Kein Plastik auf Weihnachtsmärkten: Irgendwo müssen wir anfangen

Juliane Lange

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