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Panorama Das sind die verrücktesten Polizeimeldungen der Woche
Nachrichten Panorama Das sind die verrücktesten Polizeimeldungen der Woche
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14:13 05.11.2018
Verkleidet mit der Maske eines Horror-Clown wollte ein Jugendlicher in Sachsen zu Halloween die Bewohner eines Dorfes erschrecken und bekam daraufhin die Wut eines Vaters zu spüren, der den Clown gar nicht witzig fand. Quelle: dpa
Hannover

Das Leben schreibt meist die besten Geschichten – und beinahe täglich finden diese sich in den Polizeimeldungen wieder. Eine kleine Auswahl der verrücktesten Fälle der Woche haben wir hier zusammengestellt.

Angriff der Autobahn-Spinne

Eine Grusel-Attacke der achtbeinigen Art erlebte am Mittwochabend eine Frau auf der A6 bei Kaiserslautern. Nachdem sie in ihrem Auto eine Spinne entdeckte, hat sie mitten auf der Autobahn ihr Auto fluchtartig verlassen und so einen Polizeieinsatz ausgelöst. Laut Polizeibericht war die Frau in Höhe Kaiserslautern-Ost unterwegs, als sie den krabbelnden Mitfahrer in ihrem Auto entdeckte. Der Lebensgefährte der Frau, der sich zu dieser Zeit in Frankfurt aufhielt, verständigte die Beamten und bat im Namen seiner Freundin um Hilfe. Da sie nach Angaben ihres Freundes an einer Spinnenphobie leidet, hielt sie den Pkw auf der Autobahn an und flüchtete aus dem Wagen. Die Beamten kamen der jungen Frau zu Hilfe, sicherten das Fahrzeug und blieben bis zum Eintreffen ihres Freundes vor Ort.

Holzlatten-Haue

Bei einer Klingeltour zu Halloween ist im thürigischen Hörselberg-Hainich ein 23 Jahre alter Mann mit einer Holzlatte verprügelt worden. Der 23-Jährige hatte, wie an Halloween üblich, an einer Wohnungstür geklingelt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der 49-jährige Bewohner beschimpfte ihn daraufhin und griff schließlich zu der Holzlatte, um ihn auf den Rücken zu schlagen. Dabei wurde der verkleidete Mann leicht verletzt, er ergriff die Flucht. Ob die Verkleidung zur Aggression des Anwohners beitrug, ist laut Polizei nicht bekannt.

Nach dem Streich kommt die Reue

Einen gehörigen Halloween-Schrecken bekamen ein Elfjähriger in Bruchköbel (Main-Kinzig-Kreis) und eine Frau in Kassel. Der Junge fühlte sich von einem Mann mit einer Kettensäge bedroht. Bei der Frau stand mitten in der Nacht ein maskierter Mann vor dem Fenster. Als sie laut schrie, flüchtete dieser laut Polizeiangaben. Kurz darauf sei er jedoch zurückgekehrt und habe sich bei der Frau entschuldigt.

Der Dresdener (Klo-)Fenstersturz

Ein 24-Jähriger hat sich am Donnerstagmorgen bei der Flucht aus einer Polizeidienststelle in Dresden schwer verletzt. Der Mann war zuvor in einen Onlineversandhandel eingestiegen und anschließend mit einem Einkaufswagen voller Diebesgut geflohen. Die Beamten ermittelten den 24-Jährigen und verhafteten ihn kurz darauf, samt Einkaufswagen, in seiner Wohnung. Als er bei dem anschließenden verhör angeblich austreten musste, zwängte sich der Verdächtige durch ein nur 50 mal 30 Zentimeter großes Toilettenfenster in der zweiten Etage. Bei der Landung verletzte er sich so schwer, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste. Mittlerweile liegt der Einbrecher im Haftkrankenhaus Leipzig.

In der Halloween-Woche warnte die Polizei vielerorts vor Horror-Clowns. Ein Jugendlicher in Sachsen bekam schmerzlich zu spüren, wie diese Kostümierung nach hinten losgehen kann. (Symbolfoto) Quelle: dpa

Vater verprügelt Horror-Clown

Gehörig nach hinten los ging der makabre Streich eines 19-Jährigen im sächsischen Meltewitz. Mit einer Kreuzhacke bewaffnet und verkleidet als Horror-Clown war er am Halloween-Abend durch das Dorf gezogen. Als eine Gruppe Süßigkeiten sammelnder Kinder den gruseligen Clown entdeckten, rannten sie verängstigt davon. Der 19-Jährige folgte ihnen bis nach Hause – ein Szenario wie in einem Slasher-Film, bis der Jugendliche auf den Vater traf. Der Mann eilte mit großen Schritten auf ihn zu, entriss dem Clown die Kreuzhacke und schlug mehrfach zu. Er traf den 19-Jährigen am Arm und verletzte ihn. Schließlich erhielt der Clown noch eine Ohrfeige und sollte sich bei den Kindern – auf Knien – entschuldigen. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Polizistin hilft bei Spontangeburt und wird Namenspatin

Am Mittwochvormittag sind Kieler Polizisten plötzlich zu Geburtshelfern geworden. Wie die Polizei berichtet, hatte der zukünftige Vater auf dem Weg zum Krankenhaus neben einem Streifenwagen gehalten, weil seine schwangere Frau gerade dabei war, ihr Baby zu bekommen. Der Fahrer „gestikulierte wild“, so die Polizei. Als die Beamten einen Krankenwagen anforderten, setzte sich der Mann wieder in sein Auto und fuhr weiter, um nach wenigen Metern erneut zu stoppen. Eine 23-jährige Beamtin lief daraufhin zu dem Wagen und half bei der spontanen Geburt. Nach Aussage des frischgebackenen Vaters überlegen die überglücklichen Eltern jetzt, ihre Tochter Lena zu nennen – so heißt die Polizistin.

Süßes oder Säure –Spülmaschinentab an Kinder verschenkt

Schokolade, Mandarinen oder...Spülmaschinentaps. In Schleswig-Holstein alarmierten entsetzte Eltern gleich mehrfach die Polizei, nachdem sie am Halloween-Abend gefährliche Geschenke in den Süßigkeitentüten ihrer Kinder entdeckten. In Brunsbek zeigte zunächst die Mutter eines vierjährigen Jungen einen entsprechenden Fall an. Der Junge klingelte, wie an Halloween üblich, an mehreren Türen und sagte einen Spruch auf. Anschließend bekam er Süßigkeiten in seinen Beutel. Später erhielt die Mutter einen Hinweis, dass angeblich bei anderen Kindern, die ebenfalls in diesem Ortsteil gesammelt hatten, ein Spültab in der Halloween-Tüte lag. Der Verdacht bestätigte sich. Offenbar kein Einzelfall: „Uns ist mittlerweile ein weiterer Fund gemeldet worden“, sagte ein Polizeisprecher am Freitag dem „Stormaner Tageblatt“. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachtes der versuchten schweren Körperverletzung.

Von mm/dpa/RND

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