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Panorama Die bisher tödlichsten US-Massaker von Einzelschützen
Nachrichten Panorama Die bisher tödlichsten US-Massaker von Einzelschützen
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15:32 10.10.2017
Särge für die Opfer des Massakers von Orlando im Juni 2016. Quelle: John Taggart
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Las Vegas

Die Tat in Las Vegas gilt als das blutigste Massaker eines Einzelschützen in der Geschichte der USA. Ein Überblick über die bisher schwersten Taten:

Orlando (Florida), Juni 2016: Der 29-jährige Omar Mateen erschießt 49 Besucher eines Nachtclubs, der bei Homosexuellen beliebt ist. Spezialeinheiten töten ihn bei der Erstürmung des Clubs. Der Attentäter, US-Bürger mit afghanischen Eltern, hatte sich zuvor zur Terrormiliz Islamischer Staat bekannt. Seine beiden Waffen, eine Pistole und ein Gewehr, hatte er legal erworben. Seine Witwe wird im Januar 2017 wegen Beihilfe angeklagt.

Newtown (Connecticut), Dezember 2012: Adam Lanza, ein 20-Jähriger mit schweren psychischen Problemen, erschießt zunächst seine Mutter und begibt sich dann in seine ehemalige Grundschule, die Sandy Hook Elementary School. Dort ermordet er 20 Schulkinder und sechs Lehrer. Anschließend tötet er sich selbst. Vor seiner Tat hatte er sein Zimmer drei Monate lang nicht verlassen. Mit seiner Mutter hatte er per Mail kommuniziert. Lanza hegte seit seiner Kindheit Gewaltfantasien. Für die Tat nutzte er legal erworbene Gewehre seiner Mutter.

Blacksburg (Virginia), April 2007: Der 23-jährige Südkoreaner Cho Seung-Hui erschießt zunächst zwei Studenten in einem Wohnheim und verletzt mehrere schwer. Anschließend verschickt er von einer Postfiliale aus eine DVD mit Bekenner-Videos und -Fotos an den Fernsehsender NBC. Etwa zwei Stunden später verriegelt er die Türen eines anderen Uni-Gebäudes mit Ketten, damit niemand fliehen kann. Dann beginnt er, auf weitere Studenten und Lehrkräfte zu schießen. Insgesamt ermordet er 32 Menschen. Anschließend tötet er sich selbst. Der Täter lebte als ein Englischstudent in den USA. Obwohl er in psychiatrischer Behandlung war, konnte er die Tatwaffen legal erwerben.

Killeen (Texas), Oktober 1991: Der 35-jährige George Hennard fährt mit seinem Pick-up durch die Glasscheibe eines Restaurants. Dann beginnt der mit zwei Pistolen bewaffnete Hennard, auf die Gäste zu schießen. Innerhalb weniger Minuten ermordet er 22 Menschen. Nachdem die Polizei eintrifft, zieht sich der Täter schwer verwundet in die Toilettenräume zurück und erschießt sich. Der Täter war ein arbeitsloser Matrose der Handelsmarine und galt als verbittert.

San Ysidro (Kalifornien), Juli 1984:  Bewaffnet mit einer Pistole, einem Gewehr und einer Uzi-Maschinenpistole betritt der 41-jährige James Huberty ein Schnellrestaurant. Dann erschießt er 21 Menschen. Vom Restaurant aus feuert er eine Stunde lang auf die Polizei. Ein Scharfschütze einer Spezialeinheit kann ihn schließlich erschießen. Seine Frau berichtete später, Huberty habe schwere psychische Probleme gehabt.

dpa

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