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Panorama Ein Toter nach Schießerei in vollbesetzter Regionalbahn
Nachrichten Panorama Ein Toter nach Schießerei in vollbesetzter Regionalbahn
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00:00 22.03.2014
Der Bahnhof von Kempten wurde weiträumig abgesperrt und der Zug von SEK-Beamten nach weiteren Verdächtigen durchsucht. Quelle: Fotos: AFP, dpa

Bei einer Schießerei zwischen Polizisten und mutmaßlichen Straftätern in einem Zug ist gestern im Allgäu ein 20 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Drei weitere Männer wurden schwer verletzt, darunter zwei Bundespolizisten: Ein 44 Jahre alter Beamte erlitt einen Beinschuss, sein Kollege einen Schlag auf den Kopf.

Wie die Polizei berichtete, wollten die beiden Polizisten die Fahrgäste des Zuges von Kaufbeuren nach Kempten kurz nach 14.30 Uhr kontrollieren. Dabei fiel ihnen auf, dass gegen einen 20-jährigen Passagier ein Haftbefehl vorlag. Es kam zu einer Schlägerei, in deren Folge plötzlich mehrere Schüsse, fielen. Unklar blieb zunächst, ob auch die beiden Polizisten geschossen hatten. Ein LKA-Beamter, der zufällig im Zug war, eilte herbei und schoss mehrmals.

Bei der anschließenen Notbremsung des mit etwa 400 Menschen besetzten „Alex“-Expresses 81148 flüchteten mehrere Fahrgäste aus den Waggons, offensichtlich auch die beiden Täter. „Es ist gut möglich, dass die beiden Täter noch beim Rollen des Zuges herausgesprungen sind“, betonte Polizeisprecher Markus Asbach. Der 20-Jährige sei dann überrollt worden, seine Leiche wurde später direkt an der Bahnstrecke entdeckt. Der zweite Täter wurde mit schweren Verletzungen in der Nähe gefunden und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Alle drei Schwerverletzten sind außer Lebensgefahr.

Die Bahn fuhr nach dem Nothalt weiter bis nach Kempten. Der dortige Bahnhof wurde von zahlreichen Einsatzkräften abgeriegelt und der Zug durchsucht, weitere Täter aber nicht entdeckt. Wegen des Zwischenfalls wurde ein Großalarm ausgelöst, rund 160 Polizeibeamte, darunter auch SEK-Leute, sowie zahlreiche Helfer von Rettungsdiensten waren im Einsatz.



OZ

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