Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Eine Tote und Verletzte nach Schießerei in US-Kirche

Mann feuert auf Kirchgänger Eine Tote und Verletzte nach Schießerei in US-Kirche

In einer Kirche im US-Bundesstaat Tennessee eröffnet ein junger Mann das Feuer auf Gläubige. Ein 22-jähriger Kirchenhelfer wird als Held gefeiert.

Voriger Artikel
ESC-Sieger wartet auf Spender-Herz
Nächster Artikel
Suchtkranke Straftäter fliehen aus Psychiatrie

Ein Absperrband vor der Burnette Chapel Church of Christ bei Nashville: Ein Mann hatte hier das Feuer eröffnet.

Quelle: Andrew Nelles

Nashville. Anscheinend wahllos hat ein 25 Jahre alter Mann in einer Kirche im US-Bundesstaat Tennessee um sich geschossen und eine Frau getötet. Sieben weitere Gläubige wurden verletzt. Das Motiv hinter der Bluttat blieb zunächst unklar.

Der Täter war Mitglied der Gemeinde, hatte die Kirche nach Polizeiangaben aber mehr als ein Jahr lang nicht besucht. Kurz vor der Tat am Sonntag (Ortszeit) hatte er in sozialen Medien mehrere kryptische Posts veröffentlicht.

Ein 22-jähriger Helfer der Kirche stoppte den Schützen, indem er ihn mit bloßen Händen angriff, wie US-Medien berichteten. Der Täter schlug ihn zunächst mit seiner Waffe. Während des Handgemenges fügte sich der Schütze dann selbst eine Schussverletzung zu. Deshalb konnte ihn der Helfer in Schach halten, bis die Polizei eintraf. „Er ist der Held. Er ist derjenige, der diesen Wahnsinn gestoppt hat“, sagte der örtliche Polizeichef laut der Zeitung „Tennessean“.

Der Täter postete der Zeitung zufolge kurz vor der Tat mehrere kryptische Botschaften auf seiner Facebook-Seite. Fotos von seinen angespannten Muskeln betitelte er mit „unbehindert, Paroxysmus“. Paroxysmus kann im Englischen sowohl Krampf als auch Verzweifelungsanfall bedeuten. Sein letzter Eintrag lautete: „Alles was Du je bezweifelt hast oder was dir als falsch beigebracht wurde ist richtig. Und umgekehrt.“ Der 25-Jährige lebte legal in den USA, ist aber kein US-Bürger. Mehreren Medien zufolge stammt er aus dem Sudan.

Der Vorfall ereignete sich kurz nach Ende des Gottesdiensts am Sonntag in der Burnette Chapel Church of Christ in Antioch nahe Nashville. Der Polizei zufolge schoss der Mann zunächst auf dem Parkplatz der Kirche auf eine Frau, die zu ihrem Auto ging. Ein Augenzeuge sagte dem Sender CNN, der Täter habe der Kirchgängerin zunächst in den Rücken geschossen, dann die am Boden liegende Frau umgedreht und direkt in ihr Gesicht gefeuert.

Dann ging er nach Schilderungen eines Polizeisprechers in die Kirche und schoss anscheinend wahllos auf weitere Gläubige. Dabei trug er Augenzeugen zufolge eine Maske. In der Kirche waren rund 50 Menschen. Die verletzten Schussopfer sind der Polizei zufolge zwischen 60 und 84 Jahre alt. Die Bürgermeisterin von Nashville bezeichnete den Vorfall als „entsetzliche Tragödie für unsere Stadt“.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Kampf gegen Drogenbanden
Polizeioffiziere beim Einsatz in der Favela „Rocinha“.

Schwer bewaffnete Soldaten mitten in Rio de Janeiro, die größte Favela im Ausnahmezustand. Rund ein Jahr nach den Olympischen Spielen gerät die Sicherheitslage in der Metropole zunehmend außer Kontrolle.

mehr
Mehr aus Panorama
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Serie, Weltkrieg, erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg Teaser der den User auf die Sonderseiten zum Thema Weltkrieg führen soll image/svg+xml Image Teaser Weltkrieg 2015-09-23 de Serie Erinnerung an Weltkriege Alle Beiträge und Bildergalerien zum Thema sowie Infos zu Ausstellungen und Museen finden Sie auf unseren Sonderseiten. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier. > Erster Weltkrieg > Zweiter Weltkrieg 1914 bis 1918 1939 bis 1945
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.