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Erdbeben in China: Zahl der Toten auf 186 gestiegen

Peking Erdbeben in China: Zahl der Toten auf 186 gestiegen

Helfer kommen nur mit Mühe in die verschütteten Gebiete.

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Trümmerlandschaft: In der Erdbeben-Stadt Ya‘an wurden viele Häuser gänzlich zerstört. Helfer suchen verzweifelt nach Überlebenden.

Quelle: STR

Peking. Mindestens 1,5 Millionen Menschen sind von einem Erdbeben in der südwestchinesischen Provinz Sichuan betroffen. 186 Tote seien geborgen worden, rund 11 000 Menschen verletzt und ganze Dörfer zerstört, berichteten chinesische Medien gestern unter Berufung auf Regierungsstellen. „In dem vom Erdbeben betroffenen Gebiet sind viele Gebäude zusammengebrochen oder schwer beschädigt worden“, berichtete das zuständige Verwaltungsministerium.

Das Beben ereignete sich am Sonnabend kurz nach 8 Uhr chinesischer Zeit (2 Uhr MESZ) in der Gemeinde Lushan der Stadt Ya'an. Chinas Erdbebenzentrum (CENC) bezifferte die Stärke mit 7,0. Die US-amerikanische Erdbebenwarte setzte die Stärke bei 6,6 an. In den ersten 24 Stunden nach dem Beben registrierte CENC insgesamt 1165 Nachbeben.

Nach Angaben des Verwaltungsministeriums erschütterte das Beben sogar die etwa 400 Kilometer entfernte Megacity Congqing. Dort wurden 400 Gebäude beschädigt und acht zerstört. In der Provinzhauptstadt Chengdu, etwa 140 Kilometer vom Epizentrum entfern, sprangen laut Medienberichten Menschen während des Bebens in Panik aus den Fenstern. Drei Menschen kamen dabei ums Leben.

Stück für Stück arbeiteten sich die Rettungskräfte gestern zu den kleineren Orten in der Nähe des Epizentrums vor. Gestern Morgen erreichte ein Trupp den Ort Baoxing, der bislang von der Versorgung komplett abgeschnitten war. In der Gemeinde mit 58 000 Einwohnern gebe es keine Wasser, keinen Strom und keine Elektrizität, sagte der Bürgermeister. „Das Wichtigste ist jetzt, Leben zu retten“, betonte er.

OZ

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