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Erstes Paar heiratet in Spaghettimonster-Kirche

Wellington Erstes Paar heiratet in Spaghettimonster-Kirche

Es begann als Satire - aber in Neuseeland kann die Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters nun anerkannte Ehen schließen. Am Samstag ist es soweit.

Wellington. Im Piratenkostüm und mit Nudelringen will sich an diesem Samstag (16.4.) in Neuseeland ein Brautpaar das Jawort geben.

Die Trauung vollzieht die „Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters“ - ganz legal, seit Chefin Karen Martyn im Dezember die Genehmigung erhielt, Heiratsurkunden auszustellen. Die Ehe ist anerkannt, das Paar muss nicht mehr zum Standesamt. Nach Angaben der Veranstalter ist es die erste Eheschließung der Spaghettimonsterkirche.

Amerikaner gründeten die Bewegung 2005 als Religionsparodie. Sie wollten damit gegen die Anerkennung einer christlichen, pseudowissenschaftlichen Evolutionslehre an US-Schulen protestieren. Gründer Bobby Hendersen verlangte damals, dass auch seine Lehre des fliegenden Spaghettimonsters unterrichtet werde.

Der oberste neuseeländische Standesbeamte sagte bei Erteilung der Trauungslizenz im Dezember, es sei nicht seine Aufgabe, religiöse Überzeugungen einer Kirche zu hinterfragen.

In Deutschland existiert die Bewegung als Verein. Sie kam jüngst mit Behörden in Konflikt, weil sie Straßenschilder mit dem Hinweis auf ihre freitägliche Nudelmesse aufstellen wollte.

„Eine konventionelle Ehe wäre für uns nicht infrage gekommen“, sagte die Braut, Marianna Young, dem Sender Radio New Zealand am Freitag. Das Fest sollte am Samstag auf einem Schiff vor dem Städtchen Akaroa steigen. „Wir tauchen in voller Piratenmontur auf und haben für die Gelegenheit alle möglichen Traditionen erfunden“, sagte Bräutigam Toby Ricketts. Das Eheversprechen laufe nach dem Muster: „Wir sind auf gemeinsamer Fahrt und werden alle Stürme und Flauten so gut wie möglich meistern, wenn wir unsere Hände am Steuer lassen.“

dpa

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