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Panorama „Es entstehen Arbeitsplätze und Unternehmen profitieren“
Nachrichten Panorama „Es entstehen Arbeitsplätze und Unternehmen profitieren“
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12:51 30.11.2018
So soll das Hotel in Karlshagen einmal aussehen. Quelle: Axel Höer
Karlshagen

Die für das Jahr 2021 geplante Hotelanlage in Karlshagen, die im Stil eines Kreuzfahrtschiffes errichtet werden soll, erregt die Gemüter der OZ-Leser. Karlshagen befindet sich im Norden der Insel Usedom. Von den Investoren vorgesehen waren ursprünglich 300 Betten, die nun zugunsten der Zimmergröße reduziert werden sollen. Die geschätzten Baukosten liegen bei 30 Millionen Euro.

Birgit Blume fragt empört: „Warum werden die Inseln derartig verschandelt?“ Und Konni Olbrich schließt die Frage an: „Gibt es nicht schon genug Hotels?“ Jörg Thielke befürchtet: „Irgendwann wird eure schöne Insel zubetoniert sein. Schade, sehr schade.“ Heiko Bendrig hat die gleiche Auffassung. „Es ist eine Schande, wie die Insel zugebaut wird und somit die Natur zerstört wird. Die wenigsten Leute aus der Region werden hier Arbeit finden. Da holt man sich dann die Leute aus Polen, weil man die schön unter Lohnniveau beschäftigen kann. Wolgast und Anklam werden weiter im Stau versinken. Da bringt auch die seit 20 Jahren geplante Brücke in Wolgast und der Tunnel in Swinemünde nichts!“ Rico Grosch mahnt an: „Wir brauchen Infrastruktur und keine Hühnerställe. Stoppt den Massentourismus und setzt endlich auf Qualität!“ Susanne Wengerodt findet die Optik des Hotels „schrecklich. In so einem Kasten kann man doch nicht Urlaub machen. Das erinnert mich eher an Wohnblocks aus DDR-Zeiten. Da macht das bisschen ‚Design’ auch nichts aus.“ Achim Wilde meint: „Für die Massenmenschhaltung bestimmt brauchbar, es stören lediglich die Grünflächen am Rande des Grundstücks. Kann man die nicht auch zubetonieren?“ Holger Oppers schreibt: „Wenn ich riesige Bettenburgen will, dann fahre ich in Westdeutschland an die See. Es ist ja gerade das große Plus von MV, dass alles eine Nummer kleiner ist, dass sich Neues harmonisch in die Landschaft oder ins Ortsbild einfügt und ein gemütlicher Charme da ist, wo man die Seele baumeln lassen kann. Klasse statt Masse, oder ihr verliert euren Charakter und werdet ein Ballermann-Land an der Ostsee.“ Thomas Fellechner kommentiert: „Viele schreiben ,Das letzte Stück Natur wird auch noch zugebaut’. Dieses Brachland hat doch nichts mit Natur zu tun. Denkt an die neuen Arbeitsplätze, die entstehen. Auch die anliegenden Unternehmer profitieren.“ Und Benedikt Liesegang sagt: „Wenigstens ist es mal ein anderer Entwurf als die übliche Klötzchenbauweise.“ Weiterlesen: Karlshagen: Planungen für Mega-Hotel laufen

Juliane Lange

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