Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -1 ° wolkig

Navigation:
FBI-Vize McCabe tritt nach anhaltendem Trump-Druck zurück

Wechsel an der FBI-Spitze FBI-Vize McCabe tritt nach anhaltendem Trump-Druck zurück

Erst feuerte Trump FBI-Chef Comey - vor dem Hintergrund der Russland-Ermittlungen. Dann schoss er sich auf dessen verbliebenen Vize McCabe ein. Jetzt ist er auch ihn los.

Voriger Artikel
150 Skifahrer aus kaputtem Sessellift gerettet
Nächster Artikel
Kate Winslet bereut Zusammenarbeit mit mächtigen Männern

Andrew McCabe im Mai vergangenen Jahres in Washington. 

Quelle: Jacquelyn Martin

Washington. FBI-Vizechef Andrew McCabe, der seit langem in der Schusslinie von US-Präsident Donald Trump stand, wirft das Handtuch. Er trat am Montag mit sofortiger Wirkung zurück.

Über den Schritt war bereits seit längerem spekuliert worden. Sein abrupter Abgang kam dennoch überraschend.

Das Weiße Haus wollte sich zunächst nicht näher zu der Entwicklung äußern. Es sei nicht in die Entscheidung involviert gewesen, erklärte Sprecherin Sarah Sanders. Trump stehe aber zu früheren Äußerungen, die er gemacht habe.

Der Präsident und eine Reihe von Republikanern hatten McCabe in den vergangenen Monaten immer wieder attackiert und ihm Voreingenommenheit gegen sie angelastet. Der 49-Jährige war seit Anfang 2016 stellvertretender Direktor der Bundespolizei und diente unter James McComey, den Trump im vergangenen Mai gefeuert hatte. Hintergrund waren dabei die FBI-Ermittlungen über eine mögliche Zusammenarbeit des Trump-Wahlkampflagers mit Russland zur Beeinflussung der Wahl 2016.

McCabe war in diese Untersuchungen stark involviert. Er hatte auch die Aufsicht über die Ermittlungen in der E-Mail-Affäre um Trumps Gegnerin im Präsidentschaftswahlkampf, Hillary Clinton. Die Ermittlungen führten aber, sehr zum Ärger Trumps, zu keiner Strafverfolgung. Der Präsident stieß sich auch daran, dass sich McCabes Frau unlängst für die Demokraten um einen Sitz im Senat des Bundesstaates Virginia beworben hatte und im Wahlkampf von der politischen Organisation eines Clinton-Freundes finanziell unterstützt worden war.

Präsident Trump und Justizminister Jeff Sessions sollen in den vergangenen Wochen den Druck auf FBI-Chef Christopher Wray massiv erhöht haben, Umbesetzungen auf der oberen Führungsebene vorzunehmen. Beamte aus der Comey-Zeit sollten gegen neue Leute ausgetauscht werden. Laut Medienberichten der vergangenen Woche ging das so weit, dass Wray mit seinem Rücktritt gedroht habe.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Mauer zu Mexiko
Trumps Plan umfasst auch einen Schutz der so genannten „Dreamer“. Das sind etwa 690.000 Menschen, die als Kinder illegaler Einwanderer in die USA kamen und seither dort leben.

Großzügig gegen junge Einwanderer - aber die Mauer wird kommen. Während Davos noch auf Trumps Rede zur Wirtschaftspolitik wartete, wurden in Washington bereits seine Pläne zur Einwanderung in die USA vorgestellt. Und die sorgen gleich für Aufregung.

mehr
Mehr aus Panorama
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Serie, Weltkrieg, erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg Teaser der den User auf die Sonderseiten zum Thema Weltkrieg führen soll image/svg+xml Image Teaser Weltkrieg 2015-09-23 de Serie Erinnerung an Weltkriege Alle Beiträge und Bildergalerien zum Thema sowie Infos zu Ausstellungen und Museen finden Sie auf unseren Sonderseiten. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier. > Erster Weltkrieg > Zweiter Weltkrieg 1914 bis 1918 1939 bis 1945
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.