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Panorama Falsche Freunde, echte Kerle, pralles Leben
Nachrichten Panorama Falsche Freunde, echte Kerle, pralles Leben
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22:55 19.04.2013
"Ich merke das von Stunde zu Stunde mehr, wie toll es ist, eine Frau zu sein", sagt Daniela Katzenberger (26). Die Kultblondine mit Doppel-D-Oberweite und XXL-Klappe kehrt am 7. Mai mit einem Hochzeitsspecial bei vox auf den Bildschirm zurück. Quelle: vox / 99pro media / schokoauge
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Ganz in Weiß mit einem Blumenstrauß: So posiert Daniela Katzenberger für eine neue Fotostrecke ihres Haussenders vox. Aber die vielen glühenden Verehrer der Kultblondine mit Doppel-D-Oberweite und XXL-Klappe müssen sich nicht sorgen: Daniela Katzenberger (26) wird (noch) nicht vor den Traualtar treten - sie spielt lediglich die Hochzeitsfee für andere Heiratswillige. vox zeigt "Daniela Katzenberger - natürlich ganz in Weiß" am Dienstag, 7. Mai, 20.15 Uhr, im Rahmen der "vox-Hochzeitswoche". Kurz darauf wird nachgelegt in Sachen Markenpflege: Die "Katze" kehrt ab 21. Mai mit neuen Folgen ihrer Doku-Reihe "natürlich blond" (dienstags, 20.15 Uhr, vox) auf den Bildschirm zurück - und da geht es unter anderem schon wieder ums Heiraten: Daniela war mit ihrer Mutter Iris und deren Mann Peter in Las Vegas, wo sich die beiden zum fünften Mal das Jawort gaben. Also alles Friede, Freude, Eierkuchen im Katzenreich? Mitnichten. Privat musste die Ludwigshafenerin einen Rückschlag verdauen, doch selbst nach einer gescheiterten Beziehung bleibt sie pragmatisch: "Um einen Mann zu vergessen, braucht man einen anderen Mann", sagt sie im Exklusivinterview. Denn: "Die Mutter oder eine Freundin sagt dir nicht, dass du einen geilen Arsch hast."

teleschau: Respekt: Sie haben es auf eineinhalb Millionen Facebook-Fans gebracht. So viele Freunde hat dort noch nicht einmal Heidi Klum!

Daniela Katzenberger: Toll, oder? Aber ich bin noch nicht an erster Stelle (lacht): Cro, der Rapper, hat noch mehr Fans - über 1,7 Millionen, glaub ich.

teleschau: So was wissen Sie auf Anhieb?

Katzenberger: Klar. Man muss mitkriegen, wo man steht. Obwohl: Am Anfang hat mich das Facebook-Thema gar nicht interessiert. Irgendwann ging es aber so richtig ab, die Zahl meiner Fans ist praktisch über Nacht explodiert, und das habe ich natürlich gerne zur Kenntnis genommen. Die sind ja auch alle super-nett da im Forum.

teleschau: Liebeserklärungen ohne Ende!

Katzenberger: Wenn es danach geht, könnte ich am Tag zwanzigmal heiraten, mindestens!

teleschau: Im Ernst: Wie schwer fällt es jemandem, der so bekannt ist wie Sie, die richtigen Freunde von den falschen zu unterscheiden?

Katzenberger: Für mich ist das kein Problem. Denn, auch wenn man das vielleicht nicht auf Anhieb denkt, ich bin von Natur aus sehr vorsichtig im Umgang mit anderen Menschen. Ich war auch nie so das Cliquen-Girl, das, wie in "Sex and the City", immer mit drei, vier Mädchen um die Häuser zieht und Pyjama-Partys feiert, sondern ich hatte seit meiner Kindheit eigentlich immer nur eine richtige Freundin. Und das ist auch gut so.

teleschau: Weil Sie sich damit sicherer fühlen?

Katzenberger: Ja, das auch. Denn als ich bekannt wurde, ging es auf einmal los, dass sich angebliche Freundinnen an mich ranhängen wollten, die ich kaum oder gar nicht kannte. Aber die kamen nicht sehr weit bei mir - weil ich das nicht für mein Ego brauche. Ich feiere eben nicht plötzlich in der Disko wilde Partys, es gibt auch keine Sauf- oder Drogengeschichten. So was hat mich nie interessiert. Ich bin ganz brav, fast schon langweilig. Meine Mutter Iris ist für Menschen, die sie zuquatschen wollen, eher anfällig. In dieser Hinsicht muss die Tochter dann eben auf die Mama aufpassen.

teleschau: Und das klappt?

Katzenberger: Ja, inzwischen schon. Ich bin eine gute Beobachterin von Natur aus und denke, dass ich über eine wirklich gute Menschenkenntnis verfüge. Wie ein Tier, wie die Katze eben ... Und meine Krallen fahre ich auch aus, wenn's sein muss. Oh Mann, der Nachname ist echt bescheuert, oder?

teleschau: Auf jeden Fall ist "Katzenberger" längst eine Marke.

Katzenberger: Ja, das schon. Ich hab's geschafft, dass beim Stichwort "Katze" nicht mehr jeder nur an das Tier denkt. Trotzdem: Es heißt doch auch niemand "Elefantentaler" oder so ... (lacht).

teleschau: Nun war überall zu lesen, dass die "Katze" wieder solo ist. Da geht es rund an der Bewerberfront, oder?

Katzenberger: Ach was, da ist es total ruhig. Die allermeisten Männer sind zum Glück schüchtern. Im Internet hauen sie groß auf die Kacke, aber draußen, im richtigen Leben, herrscht Funkstille. Ich werde so gut wie nie angesprochen.

teleschau: Also müssen Sie die Offensive ergreifen, wenn Ihnen ein Mann gefällt?

Katzenberger: Ach nein, da bin ich eher altmodisch. Es ist manchmal nicht so einfach, wenn man bekannt ist - denn, wenn ich schon mal von Kerlen angesprochen werde, dann wollen die ein Foto machen oder eine Autogrammkarte für ihre Kinder haben ... Nur: In einen Mann, der ein Handyfoto von mir schießt, kann ich mich doch beim besten Willen nicht verlieben. Ein Beispiel: Neulich im Zug, da saß mir einer gegenüber, von dem ich echt mal dachte: Wow, toller Typ - genau so, wie ich es mag: nicht besonders hübsch, aber mit dem gewissen Etwas! Er hat zu mir rübergeschaut, wir hatten Blickkontakt - und dann kam er her und fragte mich: "Meinen Sie, ich könnte ein Autogramm für meine Schwester haben?"

teleschau: Und dann?

Katzenberger: Sagte ich ihm: "Wissen Sie was: Bis vor ein paar Sekunden fand ich Sie noch ganz toll." Im Ernst: Wenn einer mit so etwas kommt, knistert nichts mehr. Dann ist es vorbei, und tschüss. Aber sein Autogramm hat er natürlich gekriegt.

teleschau: Also, wie kann mann bei Daniela Katzenberger landen?

Katzenberger: Nicht mit Anmache. Und schon gar nicht, wenn man gleich mal auf meine Bekanntheit, auf die Figur aus dem Fernsehen, anspielt. Einmal meinte einer: "Hey, in echt bist du ja gar nicht so fett wie im Fernsehen!" Was soll man dazu noch sagen?

teleschau: Schwierig.

Katzenberger: Sehen'se. Bisher wurde ich meistens verkuppelt - von Bekannten, die Bekannte haben, die jemanden kennen, der ... Na ja, das ist gar nicht so schlecht. Meinem letzten Freund war es jedenfalls total egal, dass ich prominent bin. Überhaupt: Andere Promis sind doch auch glücklich und verheiratet.

teleschau: Was war bei Ihnen das Problem?

Katzenberger: Was heißt Problem ... Es wurde zunehmend schwierig, weil uns die Zeit füreinander fehlte. Er war ja ebenfalls sehr viel unterwegs aus beruflichen Gründen, und irgendwann lebten wir uns irgendwie auseinander.

teleschau: Wie war das Ende?

Katzenberger: Es war kein klassisches Drama, kein Schlussmachen. Wir gestanden uns ein, dass es so keinen Sinn hat. Es war ein schleichender Prozess, und am Ende stand eine Feststellung - keine richtige Trennung, könnte man sagen.

teleschau: Aber Herzschmerz hat es trotzdem gegeben?

Katzenberger: Natürlich, oh ja.

teleschau: Wie lautet Ihr Rezept dagegen?

Katzenberger: Ganz klar: Man darf nie so scheiße aussehen, wie man sich fühlt. Man kann sich dem Schmerz voll hingegeben, daheim sitzen und heulen. Auch ich mache das - vielleicht drei Tage oder so. Aber wenn man dann rausgeht, muss man top aussehen. Also Mädels: Macht einen Maniküretermin, schminkt euch, geht aus und zeigt allen, wie schön ihr seid. Denn: Um einen Mann zu vergessen, braucht man einen anderen Mann!

teleschau: Hammer-These!

Katzenberger: Aber wahr. Natürlich kann ich zur Mama fahren oder mit Freundinnen ausgehen und denen ein bisschen die Ohren vollheulen. Aber die Mutter oder eine Freundin sagt dir nicht, dass du einen geilen Arsch hast. Jedenfalls nicht so, wie ein Mann das sagen würde. Genau solche Komplimente brauche ich, um mich nach einer Trennung wieder besser zu fühlen.

teleschau: Haben Sie Ihren alten Traum von der Hochzeit in Weiß inzwischen aufgegeben?

Katzenberger: Wie bitte? Auf gar keinen Fall gebe ich den auf. Dazu bin ich viel zu romantisch. Ich war gerade mit meiner Mutter und ihrem Mann Peter in Las Vegas - die beiden haben, kein Witz, dort zum fünften Mal geheiratet, und es war total schön. Meine Vorurteile, die ich gegen eine Hochzeit in Las Vegas hatte, bestätigten sich nicht. Wir hatten eine romantische kleine Kapelle, schöne Musik und sogar eine deutschsprachige Priesterin - alles perfekt, schließlich hatte ich die Planung übernommen! Man wird es in der neuen Staffel meiner Sendung "natürlich blond" sehen können.

teleschau: Also wäre so eine Heirat in Las Vegas auch für Sie eine Option?

Katzenberger: Warum nicht. Das Schönste ist: Du gehst aus der Kapelle raus, und draußen stehen keine Heerscharen von Fotografen herum. Eines weiß ich sowieso schon: Ich würde genau darum gerne im kleinen und privaten Rahmen heiraten, auch bei einer Geburt würde ich Öffentlichkeit nicht zulassen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Solche privaten Ereignisse hat man nur einmal im Leben - In dieser Hinsicht weiß ich genau, was ich will - und was nicht.

teleschau: Beim "Jenke-Experiment" auf RTL hatten Sie weniger Probleme mit der Öffentlichkeit. Wie war es, einen Tag als Mann verkleidet herumzulaufen?

Katzenberger: Lustig. Ich im Vollbart - und RTL-Reporter Jenke von Wilmsdorff war ja gleichzeitig als Frau verkleidet. Verrückt war es im Dessousladen. Wir kauften für ihn Strapse, standen zusammen in der Umkleidekabine, und weil ich die Teile so schön fand, musste ich sie natürlich auch anprobieren. Also stand ich vor dem Spiegel - voll angestrapst mit Doppel-D und Vollbart. Ein wenig irritierend, aber nicht ohne! Jenke meinte jedenfalls, mir steht das auch sehr gut.

teleschau: Welche tiefere Erkenntnis nehmen Sie aus dem TV-Experiment mit?

Katzenberger: Ganz klar: Frauen sind die besseren Bescheißer!

teleschau: Wie bitte?

Katzenberger: Wir können euch Männer mit allem verarschen - von A bis Z, und ihr kriegt das nicht mit. Augenringe werden einfach weggeschminkt. Sind wir zu klein, ziehen wir High Heels an. Sind unsere Brüste zu klein, wird nachgelegt oder wenigstens hochgeschnallt. Aber bitte: Was macht ein kleiner Mann mit einem kleinen Schniedel?

teleschau: Vielleicht Socken in die Hose stopfen?

Katzenberger: So wie ich das beim "Jenke-Experiment" gemacht habe? (lacht) Ja, das geht. Aber es fühlte sich bescheuert an. Nee, nee. Kleines Ding bleibt kleines Ding! Als Mann hat man, was einem die Natur gegeben hat - da lässt sich nichts beschönigen. Wir Frauen können viel mehr tricksen und mit unseren Reizen spielen.

teleschau: Aber man sieht heute auch immer mehr Männer, die das versuchen: mit ihren Reizen zu spielen, indem sie ...

Katzenberger: (lacht) ... sich die Augenbrauen machen lassen? Um Gottes willen. Haargel, gezupfte Brauen, rosa Hemd - schrecklich! So etwas geht gar nicht, lasst euch das gesagt sein, liebe Männer. Ein Mann muss ein Mann sein, das heißt: Er muss einfach so sein, wie er ist.

teleschau: Aber Waschbrettbauch wäre schon schön, oder?

Katzenberger: Blödsinn. Ich weiß, dass Männer so etwas denken, aber das gefällt viel weniger Frauen, als ihr glaubt. Ich kenne keine Einzige, die auf solche Typen steht.

teleschau: Finden Sie es schön, eine Frau zu sein?

Katzenberger: Und ob. Ich merke das von Stunde zu Stunde mehr, wie toll es ist, eine Frau zu sein, ein Mädchen, sich Rosa anziehen zu dürfen, sich zu schminken, sich schön hinzusetzen, scheiße Auto zu fahren. Wir haben ja für alles eine Entschuldigung, vor allem, wenn wir blond sind.

Homepage Daniela Katzenberger

Homepage der vox-Reihe "natürlich blond"

Homepage Café Katzenberger

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