Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Panorama Guo Bin soll wieder sehen
Nachrichten Panorama Guo Bin soll wieder sehen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
03:32 11.09.2013
„Warum ist es so finster?“ Guo Bin (6) im Krankenhaus.

Für den sechsjährigen Guo Bin aus China, dem eine Tante beide Augen ausgestochen hat, gibt es neue Hoffnung: Der Augenarzt Dennis Lam aus Hongkong nahm bei dem Jungen gestern eine mehrstündige Operation vor, bei dem ihm künstliche Augäpfel eingesetzt wurden, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Die Tante, die sich nach der Tat das Leben nahm, hatte ihrem Neffen nach den Ermittlungen der Polizei wegen eines Familienstreits im August die Augen ausgestochen.

Das Schicksal von Guo Bin bewegt seit Wochen die chinesische Öffentlichkeit. Ein Onkel hatte der Zeitung „Beijing Youth Daily“ erzählt, der Kleine frage ständig: „Warum ist der Himmel immer finster — und warum kommt die Morgendämmerung noch nicht?“ Der Augen-Spezialist Lam bot schließlich eine Gratis-Operation in seiner Klinik in Shenzhen an.

Die nunmehr eingesetzten künstlichen Augäpfel erlauben kein direktes Zurückgewinnen des Augenlichts. Allerdings soll er demnächst Augen-Prothesen erhalten, die als Platzhalter der eingebüßten Augen dienen. Als Orientierungshilfe bekommt der Junge Sensoren an der Stirn und an der Zunge. Die Ärzte setzen darauf, dass der Junge mit dem Fortschreiten der Medizin-Technik in fünf bis zehn Jahren sogenannte bionische Augen erhalten kann, die ihm zumindest 20 bis 40 Prozent der natürlichen Sehkraft zurückgeben könnten.

OZ

Sondergericht in Indien spricht Angeklagte des Mordes an der jungen Frau schuldig. Familie fordert den Strang.

11.09.2013

Reise nach Kroatien endete schon in Franken.

11.09.2013

Nach der Untersuchung steht fest, dass die junge Frau in Anklam ohne Fremdverschulden ums Leben kam.

11.09.2013
Anzeige