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Panorama Havariekommando schickt Hilfe für festliegende Schiffe
Nachrichten Panorama Havariekommando schickt Hilfe für festliegende Schiffe
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03:37 28.08.2013

Zwei seit Wochen in der Nordsee festliegende Containerschiffe haben Hilfe vom deutschen Havariekommando bekommen. Ein Team habe Medikamente zu den Besatzungen gebracht, die mit ihren Frachtern vor der ostfriesischen Insel Wangerooge ankern, sagte ein Sprecher gestern in Cuxhaven. Die Crews seien mental und physisch stabil, hieß es nach dem Besuch des Helferteams, dem auch eine Ärztin und ein Psychologe angehörten. Sie hätten aber seit zwei Monaten kein Gehalt bekommen. Der marokkanische Eigner der Schiffe soll in finanziellen Schwierigkeiten stecken.

Am Nachmittag lief ein Spezialschiff aus, um einen dritten Frachter mit 2000 Liter dringend benötigten Maschinenöls und Trinkwasser zu versorgen. Zudem solle der Schiffsmüll entsorgt werden.

Bis Anfang Juli fuhren die Containerfrachter in Charter für die dänische Maersk-Line, die Schiffe heißen deswegen auch noch „Maersk Valetta“, „Maersk Vigo“ und „Maersk Vancouver“. Maersk-Sprecher Tilo Heinrich sagte, die Charter sei ausgelaufen und von der Reederei nicht verlängert worden. Dennoch habe sich die Groß-Reederei im Juli um die Besatzung gekümmert. Es gebe aber keine Kontaktpartner mehr.

Die Internationale Transportarbeitergewerkschaft ITF in Bremen versucht, die Schiffe in einen Hafen zu holen. Die Suche nach Liegeplätzen gestaltet sich jedoch schwierig, da die Frage der Kostenübernahme nicht geregelt ist.

OZ

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